für mich, sortierend:-Keller- (war:Zeitschriften in Kisten lagern?...) (Allgemein)

MarLe, Dienstag, 13.04.2010, 13:35 (vor 5765 Tagen) @ Plüschdingens

<font size=+2>Frage also - letzlich an mich:</font color>
1. <font color=green>Ist das Auslagern der Zeitschrift der Anfang einer neuen Kellerüberfüllung,</font color>
2. <font color=green>oder der Anfang einer sinnvollen Kellernutzung,
<font size=-1>indem dort nur gelagert wird, was gelegentlich gebraucht wird, nicht Dinge, die ich nie wieder
brauchen werde, von denen ich mich aber nicht trennen kann?</font></font color>

3. <font color=green>Würde viellecht sogar die sinnvolle Kellernutzung verhindern,
dass ich Dinge, die ich an sich eh weggeben oder wegwerfen sollte, doch "noch mal aufhebe, weil sie wer brauchen
könnte"?</font color>

Liebes Plüschdingens,
ich hab mir die Fragen "zurecht" notiert und dich gleichzeitig zittiert. *nicht böse sein.

Ich versteh deine Fragen soooo gut. *seufz
Zeitschriften, Bücher überhaupt, alles aus Papier ist auch mein Thema!

Ich mach mich an deine Fragen, um mich selber zu sortieren, denn ich finde,
genau diese Fragen eignen sich großartig dazu, mir selber über so manches
klarer zu werden!
Danke und [image]
---
Ich beginne mal mit der 3. Frage:
Du schreibst von (Zitat) "...sinnvoller Kellernutzung...",
was ist das für dich?
Wie sieht das aus?
Was beinhaltet es?
Was ist deine Vorstellung?

Mein Keller, ist nicht nass, aber auch nicht staubtrocken.
Papier dort zu lagern ...mhm... ich denke, das könnte ich knicken.
Oder anders: Sie wären dort viellll shlechter aufgehoben, als in der Wohnung!
<font size=-2>Aber, ich hätte da auch noch einen Speicher...</font>

...mhm... mir wird grad -beim schreiben- bewußt, dass ich meinen Keller bereits
anders handhabe.
Da habe ich, seit ich hier im Forum schreibe, schon manches verändert.
Wobei dahinter soooo vieles steht!
Die Nutzung und das Benutzen verändert, gezwungenermaßen und "freiwillig".

Ursprünglich hatte ich eine ganz klare Vorstellung davon, wie mein Keller genutzt
werden soll:
Als Lager von Gebrauchsdingen = so würde ich es (kurz *grins) nennen.
->
a) Schlitten..., Vorräte..., Werkzeuge...,
b) und auch als Arbeitsraum: Wäsche (Waschmaschine und Trockenraum)

Kurz:
Das ist mein Keller heute nicht mehr.

Aber: Genau so habe ich 'Keller' kennengelernt, habe es bei anderen so erlebt.

Heute ist mein Keller ...mhm... ein toter Bereich. Ohne wirkliche Nutzung und ohne
Zuweisung.
(Danke für deinen Anstupser!)
---
Da bin ich dann wieder bei meinen Eingangsfragen. *seufz

Ja, der Keller ist für uns auch immer ein Raum, indem die sooo wichtigen Dinge ersteinmal
gut aufbewahrt werden = Zeit gewonnen, mich nicht gänzlich davon trennen müssenAber genau deswegen wurde der Keller immer voller und voller und voller - und es wurde eine
längere Aktion nötig und viel Kraft (und auch Geldaufwand).
Je weiter der Keller vom Wohnen weg ist/war, umso eher wurde er (gefühlsmäßig) vom Leben
abgeschnitten.

Der Keller symbolisiert die Vergangenheit.
Das habe ich behalten, hat sich eingegraben.
Ja, da unten lagert sie, wie mitten aus dem Leben herausgenommen.
Aber, das merke ich auch gerade, da lagern keine Wünsche und Träume,
eher liegt da die Lebendigkeit.
Schlitten z.B., die auf den Winter warten----
Das ein Keller mit zum Lebensraum, mit zum Wohnen gehört -> erscheint mir gerade sehr weit weg.
----
...und da ist noch was:
nämlich, wie ein Keller auszusehen hat.
Die meisten Menschen, die ich kenne, haben Regale in dem Raum/den Räumen aufgestellt.
Immer schön an der Wand lang.
Längst habe ich festgestellt, dass das überhaupt nicht für mich paßt.
Es heißt nämlich, dass ich einen großen ungenutzten Raum habe und das
ist eine großeeee Gefahr.
In vielen Jahren habe ich (nicht nur über mich) erfahren, dass freier Raum
sich ausgezeichnet eignet, um schnellstmöglich vollgestellt zu werden.
Da arbeite ich mich dann zielstrebig vor.
Erst die Regale voll machen und dann die Erde "mal kurz" nutzen, so lange,
bis dass man nur noch im Storchenschritt überhaupt irgendwo hinkommt.

Ein großer freier Raum braucht optische Unterbrecher!
Das habe ich heraus gefunden.
D. h. Regale anders anordnen, den großen Raum unterbrechen.
<font size=-1>Ich weiß das, aber ich setze mich kaum durch</font>

Aber die Überlegungen sind nicht wichtig, weil ich dem Keller ersteinmal
Leben wiedergeben muss. Benutzen.
----
Was ist schlimm daran, den Keller als Zwischenlager zu benutzen?
Den Sachen eine zeitlang eine Heimat zu geben?
Wenn ich sicherstelle, dass ich
a) die Übersicht behalte und mir die immer wieder verschaffe,
b) mir eine Marke setze (z.B. 1x im Jahr, im Sommer (?)) an der ich unten aktiv werde,
Entscheidungen fälle und danach auch handle
Danke und lieben Gruß
Marlene


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