Re: Verantwortung für die Allgemeinheit? (Allgemein)

Odille, Mittwoch, 29.07.2009, 12:35 (vor 6022 Tagen) @ Farbexpertin

Hei,

Und ehrlich gesagt, wenn ich zurück denke, ich war immmer, wirklich immer, wenn ich gearbeitet habe zu fertig, um meine Freizeit aktiv zu gestalten. Das zieht sich wie ein Roter Faden durch mein Leben. Und die Monotonie einer normalen Arbeit (morgens hin, abends zurück, jeden Tag das gleiche) macht mich total fertig. Das sind Dinge, denen ich auch entfliehen will.


Also GANZ EHRLICH: wenn ich sowas lese, werd ich richtiggehend wütend...ist Dir klar, dass andere Menschen, die sich tagein, tagaus ihrer Verantwortung stellen, notfalls auch die "Monotonie" auf sich nehmen, um für ihren Lebensunterhalt sorgen, DICH mitfinanzieren?

Ich gewinne immer mehr den Eindruck, Du WILLST gar nicht arbeiten. Wie gut, dass wir im Sozialstaat leben.

LG, Odille <-- auch schon mal Sozialhilfeempfängerin gewesen - aber dies nicht als selbstverständlich erachtet hat und froh war, da raus zu kommen. Und dafür auch wirklich "unangenehme" Jobs und Mühen auf sich genommen hat.

ps: und ich sehe es wie meine Vorschreiberin - ich denke, Deine Hinderungsgründe sind psychischer Natur...dafür verurteilt Dich niemand...das kann jedem passieren. Es ist keine Schande, da Hilfe anzunehmen und für die eigene Gesundung zu sorgen. Wenn Du Dir ein Bein gebrochen hättest, gingst Du auch zum Arzt....aber wenn die Seele gebrochen ist, hat das von selbst zu heilen??? WACH ENDLICH MAL AUF! Und fang an, für Dich zu SORGEN im Sinne von Fürsorge. Jemand anders als Du wird es nämlich nicht tun, was die Seele und die Blockaden anbelangt)


gesamter Thread:

 

powered by my little forum