meine 7 Wochen ohne Zaudern, Tag 7 (Allgemein)
Hallo Micha!
Ja, ich hab mich entschieden, ich schreib hier für dich und mich und für die, die es sonst noch gern lesen würden,
meine nachdenklichen Fragen und Gedanken zu den 7-Wochen Fastenthemen.
Wie ich mich kenne, wirds zwar nicht jeden Tag dazu kommen, doch so oft, wie es mir möglich ist.
Gerade das Thema der diesjährigen Aktion ist für mich so mit meinem Mess verknüpft,
das es für mich auch hierhergehört.
Nicht zögern, Entscheidungen zu treffen, loslassen lernen, annehmen können (<span style="font-size:1em">lass dich beschenken</span>), zu mir stehen (<span style="font-size:1em">bekenne dich</span>) , mutig sein, das Leben leben, an die Zukunft glauben und Neues beginnen können - die sieben Unterthemen in meine Worte gefasst, darin find ich so vieles von dem, was mich bewegt,
wenn ich mich darum bemühe, mein Chaos, meine Unorganisiertheit und meine Gerümpelgebirge aufzulösen.
Sieben Wochen, in denen ich mir Gedanken darüber mache, wie ich mich vom Ballast befreie,
den ich durch ungetroffene, vor mir hergeschobene Entscheidungen mit mir herumschleppe.
Ballast, Anhäufungen will ich loswerden,
seelischen Mess und auch dadurch als Folge sichtbar und greifbares Chaos und Gerümpel um mich herum wegschaffen.
Sechs Tage lang ging es jetzt um die Aufforderung: Lerne, Altes loszulassen.
So richtig ein schweres Thema für mich.
Und es fordert eine Menge Entscheidungen, bei denen ich nur zu gern zaudere und zögere, sie zu treffen,
wenn es ums Loslassen geht oder ums Entscheiden, ob sich etwas für mich überlebt hat.
Da bin ich mit vielen Überlegungen noch lange nicht am Ende.
So zum Beispiel: wann genau, an welchem Punkt wird Altes loslassen für mich zu reinem, lebensfeindlichem Aufgeben
statt zu selbstbestimmtem, befreiendem Loslassen?
Wie erkenne ich für mich, wann erkenn ich an, dass sich etwas für mich überholt hat,
<span style="font-size:1em">(Kontakte zu anderen Menschen, Besitz an Dingen, Gewohnheiten und Überzeugungen)</span>,
zu Altem, zu Ballast geworden ist,
an das ich mich anklammere, statt eine Art von guter, mit Leben erfüllter Beziehung dazu zu haben?
Einer der Sätze aus dem heutigen Kalenderblatt klingt so glatt und einleuchtend, so vertraut,
doch für mich ist er trotzdem wie ein Rätsel.
Es geht darum, dass innere Freiheit und Glück nur durch Loslassen erreicht werden könne, vielfach gelehrt durch Religionen und Philosophen.
Ich glaubs ja gern. Aber fühlen und mir vorstellen kann ich es mir eben nicht so richtig.
Beim Gedanken an "Innere Freiheit" geht es ja noch eher, aber beim "Glück"?
Da hab ich heute genügend Gedankenstoff, und hoffentlich Gelegenheit, mich zu entscheiden,
welche Art und welche Weise von Loslassen mich glücklich machen könnte, und was ich da für alt und überholt anerkennen und mich davon befreien kann.
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liebe Grüsse
<span style="color:#7b68ee">rieke</span>
gesamter Thread:
- meine 7 Wochen ohne Zaudern, Tag 7 -
rieke,
03.03.2009, 09:29
- Re: meine 7 Wochen ohne Zaudern, Tag 8 - losgelassen haben und beschenkt werden - rieke, 04.03.2009, 10:22
- Re: meine 7 Wochen ohne Zaudern .. (o.T) - Micha, 04.03.2009, 20:59