Hinweise für die Überlegungen (war: Überlegungen zum finanziellen Problem) (Allgemein)
Was ich tun könnte:
Nebenjob suchen
s. u.
Sachen auf Flohmarkt verkaufen, kostet aber auch Geld und Überwindung, da allein hinzugehen
meist mietet man m² an.
Bei uns ist der niedrigste Quadratmeterpreis 10 €
Unter 2 qm hat man nie, und das ist schon wenig.
(Kinderflohmärkte sind oft umsonst oder nach "Taschengeld" gerrechntet.)
Nachteil, man kann dort eben weniger Bilder oder ähnliches anbieten (wenn es nicht sogar ganz verboten ist)
Basare sind eine Alternative, da dort meist der Platz nicht zu zahlen ist.
Abgesehen vom Geld, das man gleich zahlen muß (=und nichtmal weiß, ob man es wieder reinbekommt),
ist eben auch noch eine Frage, wie man hinkommt.
Meist liegen Flohmärkte etwas außerhalb.
Sachen in irgendwelche Secondhandläden schleppen
Secondhandläden nehmen (meist) nur auf Koution an.
Sollte die Sachen nicht weggehen, muß man sie wieder abholen.
Mir ist schon 2x passiert, daß so ein Laden zugemacht hat,
ohne (!) das ich davon Kenntnis bekommen hätte, oder gar einen Anruf.
Meine Sachen waren endgültig weg und Geld hab ich niemals gesehen.
Was gut in Secondhandläden abgegeben werden kann, sind
ausgefallene Sachen.
Vor allem Kinder-Gebrauchtläden nehmen sowas sehr gerne.
Hochwertiges muß schon sehr modern und ausgefallen sein,
ansonsten, kaum Chancen.
<font size=-1>Ein Gebrauchthandel ist erst neulich pleite gegangen.
Er bot Designer-Mode an. Nachdem der Laden nicht lief
hat der Inhaber versucht sich mit Minipreisen zu halten,
d. h. pro Teil 11 €. Damit hat er sich noch 6 Monate gehalten.</font>
Meist kannst du dich nach der Formel richten: 1:2
D. h. Wird ein Teil für 9 € wiederverkauft, gehen
6 € an den Verkäufer und 3 € an den (ehemaligen) Eigentümer.
Meist werden die Sachen zwischen 3 Monaten und 6 Monate
in Auftrag genommen.
Erkündigen, nach Geld, bzw. Sachen = mußt du dich selber.
Keine Möglichkeit um reich zu werden. *smile
ältere Bilder loswerden (Landschaften verkaufen sich leider nicht so gut)
Bei denen besteht ein Überangebot.
Selbst bei Auktions-Internethäusern.
Bilder müssen einen Liebhaber finden - und das geht (imho) nur,
wenn man es sehr weitflächig anbietet.
Was Neues malen und Ausstellen. Mit anderen Hobbymalern zusammentun. (Aber der finanzielle Drick bewirkt eine Malblockade.)
Viele Hobbymaler bilden Gemeinschaften.
Mieten z.B. auch gemeinsam alte Fabriken o. ä. an und
machen dann in ihren Ateliers Ausstellungen.
Das alles wird aus eigener Tasche finanziert.
Dient dem Bekannt-werden und auch dem Verkauf.
In Vorleistung gehen müssen sie mit Flyer-Druck, Plakat-Druck, Getränke, eventuell Häppchen -> zusätzlich rumlaufen und kundtun, sowie Presse ankurbeln.
Bekannte machen das einmal jährlich und Gewinn-Verlust
hält sich die Waage.
Ob sie es auch noch machen würden, wenn sie nur Verlust
damit hätten, ist fraglich.
------
Was nun zuerst? Wo anfangen? Wann, was, wie?
Das hängt davon ab, wie dringend du Geld benötigst. *denk
Ein Nebenjob ist auch nicht leicht gesucht!
Allerdings hast du zur Zeit ganz gute Chancen, weil es auf's Weihnachtsgeschäft zu geht und dann immer wieder Aushilfen benötigt werden.
Allerdings braucht man auch für einen Aushilfsjob mittlerweile einwandfreie Bewerbungsunterlagen und den
ganzen Schmu.
Kleiner Gedankenanreger:
# mit offenen Augen rumlaufen. Auf Aushänge achten.
# sich auch ohne Aushänge spontan bewerben.
In Geschäfte reingehen und nachfragen (zur Sicherheit eine Bewerbungsmappe gleich mitnehmen.)
# bei Zeitungen und Wochenendzeitungen nachfragen,
Der Wechsel ist recht groß, gerade bei den Wochendzeitungen oder Werbeblättchen (sofern diese noch einzel verteilt werden.)
Ein Knochenjob.
# In "Fabriken" nachfragen.
Gerade die, die vom Saisongeschäft leben ist die Aussicht besser. (Schokoladenhersteller z.B.)
# auf dem Wochenmarkt nachfragen, Mc-Geschäfte, Pommes... usw.
Dazu muß man auch investieren und zwar in eine Gesundheitszeugnis.
# wenn du es dir zutraust, stell dich doch mal in einigen Büro's vor, z.B. als Urlaubsvertrettung, oder
Krankheitsvertretung.
Ist zwar etwas, wozu man auf Abruf stehen muß, aber
hat dann doch einiges mit dem zu tun, was du in den
Schulungen gemacht hast.
Die "Maler-Szene" ist sehr ...mhm... "Eigen".
Ein Versuch, Kontakte zu knüpfen ist (imho) toll.
Lernen kann man aus allem und von allen, allem. *find
Kostenlose Anzeigenblätter und Anzeigenportale sind
auch eine Alternative mit relativ wenig Aufwand.
LG
Marlene
gesamter Thread:
- Überlegungen zum finanziellen Problem -
Farbexpertin,
03.09.2008, 12:16
- Re: Überlegungen zum finanziellen Problem -
Xandria,
03.09.2008, 13:07
- Re: Überlegungen zum finanziellen Problem - Farbexpertin, 05.09.2008, 18:07
- pfennigfuchsen? -
Birgit,
03.09.2008, 16:05
- Re: pfennigfuchsen? - Farbexpertin, 05.09.2008, 18:04
- Re: Überlegungen zum finanziellen Problem -
@yahoo.de,
03.09.2008, 17:50
- Re: Überlegungen zum finanziellen Problem - Farbexpertin, 05.09.2008, 17:59
- Hinweise für die Überlegungen (war: Überlegungen zum finanziellen Problem) - MarLe, 03.09.2008, 19:03
- Vorsicht mit ebay & Co wegen Arge -
Sabine,
05.09.2008, 18:12
- Re: Vorsicht mit ebay & Co wegen Arge - Farbexpertin, 07.09.2008, 19:01
- Re: Überlegungen zum finanziellen Problem -
Xandria,
03.09.2008, 13:07
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