Pullover, Hosen, Shirts, wie oft waschen? (Allgemein)
Lisa Suisse, Freitag, 27.02.2009, 11:01 (vor 6175 Tagen)
Mit dieser Frage zeîge ich, dass ich eine Art Messie bin. Ich weiss nicht, wenn ich einen Pullover, Hose oder shirt einmal getragen habe, ob ich sie dann sofort wieder wasche soll. Klar ist es herrlich jedesmal ein frisch duftendes Kleidungssstück anzuziehen. Aber der Wäscheberg wird unerträglich hoch, wenn "man" jedes einmal getragene Stück wieder waschen soll. Ich sage deshalb "man", weil ich persönlich es schlicht und einfach nicht weiss und noch nie gewusst habe. Riechen die Mitmenschen das von aussen, wenn ich einen Pullover schon einmal getragen habe? Gut, ich schnuppere daran, und meistens rieche ich halt das Deo. Komisch, dass ich mich weder für noch dagegen entscheiden kann.
Was haltet Ihr von dem Tumbler-programm "Lüften". Könnte das auch mal reichen? Bitte höflich um eure Meinung.![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/gruebel.gif alt=gruebel)
Re: Pullover, Hosen, Shirts, wie oft waschen?
BigBird, Freitag, 27.02.2009, 12:41 (vor 6175 Tagen) @ Lisa Suisse
Mit dieser Frage zeîge ich, dass ich eine Art Messie bin. Ich weiss nicht, wenn ich einen Pullover, Hose oder shirt einmal getragen habe, ob ich sie dann sofort wieder wasche soll. Klar ist es herrlich jedesmal ein frisch duftendes Kleidungssstück anzuziehen. Aber der Wäscheberg wird unerträglich hoch, wenn "man" jedes einmal getragene Stück wieder waschen soll. Ich sage deshalb "man", weil ich persönlich es schlicht und einfach nicht weiss und noch nie gewusst habe. Riechen die Mitmenschen das von aussen, wenn ich einen Pullover schon einmal getragen habe? Gut, ich schnuppere daran, und meistens rieche ich halt das Deo. Komisch, dass ich mich weder für noch dagegen entscheiden kann.
Was haltet Ihr von dem Tumbler-programm "Lüften". Könnte das auch mal reichen? Bitte höflich um eure Meinung.
Meistens riechen meine Pullover nach einem Tag so, daß ich sie nicht wieder anziehen mag. Hosen trage ich bis zu einer Woche. Ich schnuppere morgens dran - abends direkt nach dem ausziehen würde ich es wahrscheinlich nicht merken. Besser als lüften im Trockner ist wahrscheinlich lüften an der frischen Luft - also über Nacht auf den Balkon oder falls das technisch möglich ist vors Fenster hängen. Irgendwo im Zimmer aufhängen ist vermutlich auch noch besser, als einfach irgendwo hinschmeißen.
Viele Grüße,
Christine
Re: Pullover, Hosen, Shirts, wie oft waschen?
MaZe, Freitag, 27.02.2009, 22:53 (vor 6174 Tagen) @ BigBird
Hmm..
ich suche da auch noch meinen Mittelweg.
Bestätigen kann ich das Erst-Mal-Lüften, & Schnuppern-Nach-Zeiten (Stunden/Tage/Wochen).
Super-Sauberkeit empfinde ich als übertrieben, auch weil durch Werbung indoktriniert.
(Alle Lebewesen haben einen unauslöschlichen Duft, der einfach natürlich ist.)
Ich merke allerdings, dass mein Geruchssinn etwas abstumpft,
wenn ich zB meine Bettwäsche sehr selten wechsle.
Wie gut tut Frisches mir Selbst!
LG.:.M
Alles Ist Erlaubt
Re: Pullover, Hosen, Shirts - Internetzugang war kaputt
Lisa Suisse, Dienstag, 03.03.2009, 09:28 (vor 6171 Tagen) @ MaZe
Hallo. Erst jetzt habe ich wieder einen Zugang zum Internet, seit Tagen nichz. In Ruhe werde ich Eure antworten durchlesen, für die ich mich bedanke.
Liebe Grüsse, Lisa Suisse
Re: Pullover, Hosen, Shirts, wie oft waschen?
Kirschblüte, Samstag, 28.02.2009, 08:31 (vor 6174 Tagen) @ Lisa Suisse
Hallo Lisa,
ich mache es so: Unterwäsche, Socken und T-shirts wechsel ich täglich und wasche sie dann. (Ich trage eigentlich grundsätzlich "Zwiebellook", also immer ein T-shirt unter dem Pullover).
Hosen, Pullover und andere Kleidungsstücke, die nicht direkt auf "schwitz-Körperstellen" (also Füße, Achseln, Intimbereich) getragen werden, werden über einen Stuhl gehängt (oder oft auch nur in die Ecke gelegt...) und vor jedem erneuten Anziehen einem Geruchstest und einem optischen Test unterworfen. Kein Fleck, kein unangenehmer Geruch (Deo empfinde ich nicht als unangenehm), dann ziehe ich es mehrmals wieder an.
Viele Grüße
Kirschblüte
Am Posting vorbei - (war:Pullover, Hosen, Shirts, wie oft waschen?)
MarLe, Samstag, 28.02.2009, 10:36 (vor 6174 Tagen) @ Lisa Suisse
Mahlzeit Lisa Suisse,
ich, bzw. mein Posting geht am Thema vorbei, an deinem
Posting vorbei.
Für 'Off-Topic' halte ich weder dein Posting, noch meine
Aussagen.
Es machte mir Kopfzerbrechen, wie und was für einen Beitrags-
titel ich wählen sollte.
Ich möchte dir zwei Erlebnisse schreiben.
Beide haben (nebensächlich) sicher mit deienr Frage zu
tun.
Aber sie treffen eben keine Aussage zu deiner Frage.
---
Deine Frage lautet: Pullover, Hosen, Shirts, wie oft
waschen?
Ich finde, eine Antwort ist von soooo vielem abhängig,
dass es gar keine Antwort darauf gibt.
<font size=-1>z.B. vom schwitzen, von der Art der Wäsche,
vom Trageverhalten, von der Witterung, vom eigenen Wohlfühlen....</font size>
Ich denke, dass dich vielleicht meine Erlebnisse eher
...mhm... nachdenklcih machen, ..mhm... inspirieren...wortsuch---
Damit es dir nicht zu lang wird, teile ich mein Vorhaben.
Lieben Gruß
Marlene
OT: Dreckberg und nu?
MarLe, Samstag, 28.02.2009, 10:56 (vor 6174 Tagen) @ MarLe
a)
Vor längerer Zeit wohnten wir in einem Haus mit Garten.
Dann fingen Baumaßnahmen an (Garagenbauten hinter den Häusern).
Unser Garten wurde mit einem riesigen Berg von Erdaushub
unnutzbar gemacht.
Dieser Berg blieb dort. Einen Monat, zwei Monate.
Nun war's so, dass ich 3 Kinder habe, zu der Zeit noch
"recht klein".
Nach dem zweiten Monat mit Dreckberg im Garten hatte ich
die Nase voll.
Ich ließ meine Kinder raus zum spielen.
Meine Nerven lagen eh bereits blank.
Meine Kinder und die Nachbarskinder fanden ganz schnell
den Dreckberg und die unglaublichen Möglichkeiten diesen
zum spielen zu nutzen!
*lufthole und Themaschwenk*
Die Kinder hatten alle ihren Spaß und wir waren die Attraktion der Nachbarschaft.
Es lief so ab: Aus dem Kindergarten kommend wurde gegessen
und dann raus zum spielen; auf den Dreckberg. Abends wieder
rein, ausziehen, Waschmaschine füllen .
Bei 3 Kindern war meist nicht bloß eine Waschmaschinenladung
nötig.Irgendwann konnte ich einfach nimmer.
Selbst, die Kinder nach dem Kindergarten um zu ziehen
brachte nicht wirklich Erleichterung.
Ich wusch nachdem alle Kinder versorgt und eingeschlafen
waren mind. zwei Ladungen und hängte sie auf.
Was das Uhrzeitmäßig bedeutet, kann man sich an 5 Fingern
ausrechnen.
Der Punkt war irgendwann erreicht, an dem ich nimmer konnte
und etwas verändern mußte.
Wie immer dachte ich über Lösungen nach.
Versuchte und probierte rum.
Bis ich auf die Lösung kam, die mir am meisten brachte. Sie war aus den Erzählungen der älteren Leute
gewachsen
Es ging also so:
Die Kinder kamen aus dem Kindergarten, aßen, zogen sich um
und gingen spielen.
Abends zogen "wir" die Sachen aus, im Keller, hingen sie
über eine neu gespannte Leine neben dem Eingang und dann
hoch in die Wohnung.
Die verbleibende Unterwäsche, Socken,... kamen in die ganz
normale Wäsche und der normale Abendablauf nahm seinen Gang.
War es trocken und schön, ging ich nach dem Einschlafen runter, nahm die Deck-Hosen und Dreck-Jacken und bürstete
sie kurz draußen aus.
War das Wetter nicht so toll, blieben die Sachen unten hängen,
trockneten und wurden am nächsten Tag erst ausgebürstet.
Ausbürsten, damit man nicht mit Kilos Schmutz rumlaufen
mußte, nicht wegen der Sauberkeit. *grins
Diese Schmutzsachen, also die Oberkleidung, wurde durchweg
eine ganze Woche lang getragen.
Dann erst wurde sie der ganz normalen Wäsche zugeführt.
Den Kindern war's recht.
Mir half das Handhaben auf diese Art.
...und ich lernte viel über Wäsche. *grins
So gab's bei uns ab da, 'gute Wäsche' und Spielwäsche.
Nicht jedes Sweatshirt, nicht jede Jeans und nicht jede
Jacke kann so große Strapazen (er)-tragen. *kicher*
-----------
Nach einiger Zeit war es sogar im weiten Umfeld üblich
geworden, genau so zu handeln.
Auch die Nachbarskinder erschienen irgendwann mit den
schmutzigen Spielhosen.
Du siehst, eine Woche lang, 7 Tage, sichtbar schmutzige
Wäsche anzuziehen, muss nicht schlecht sein.
(und hat keinem den Spaß genommen!)
Auch sehr verwunderlich, wie sich der "Standart" von anderen
Müttern plötzlich so verändert hatte.
Meine Kinder waren ...mhm... wie würde ich's nennen?,
den Sitationen und Ansprüchen entsprechend ausgestattet.
(Im Kindergarten sauber und ordentlich, im Garten ...)
Das war für mich eine ganz einschneidende Zeit und
Erlebnisse.
LG
Marlene
OT: ´Du stinkst!´
MarLe, Samstag, 28.02.2009, 11:52 (vor 6174 Tagen) @ MarLe
b)
Morgens fertig gemacht, fuhr ich mit dem Zug, kurzer Fußweg
und dann eine Treppe hochNicht angestrengt, nicht geschwitzt.
So fing der Tag an.
An einem Tag aber, war es anders:
kurz nachdem ich die Treppe hoch war, meinte eine Dame
(und das Wort habe ich ganz bewußt gewählt),
ob ich mal zur Seite komme und dort erklärte sie mir dann,
"Du stinkst, dein Deo hat komplett versagt."
Den Schock - den kann ich dir gar nicht beschreiben.
Heute noch nicht.
Selbst jetzt beim "erzählen" erlebe ich die Situation.
So vieles fand da gleichzeitig statt. Gedanken, GefühleMein erster Gedanke war, das kann nicht sein.
Zumindest jetzt (!) noch nicht.
Vor allem, was das Deo angeht.
Hätte sie gemeint, es riecht, dann hätte es z.B. Zigaretten-
rauch oder anderes sein können, aber sie hatte es
expliziet erläutert, Deo versagt = Schweißgeruch. (?)
Meine Reaktionen waren vielfältig.
Natürlich mußte ich erstmal dem Makel abhelfen, ihn
beseitigen.
Aber was dann?
Manch einen fragte ich, holte Erkundigungen ein,
bei den Menschen, denen ich (meinte) zu vertrauenDie Antworten sagten, es ist nicht so, wie "bemängelt".
Ich schenkte keiner einzigen Aussage, keinem einzigen
"Vertrauensperson" Glauben.
Dann galt es, den Makel schnellstmöglich abzuwaschen.
(*hihi* hat was, weil doppeldeutig. Passend)
Ich hielt mich von allen Leuten fern.
(Was nicht so ganz einfach ist, wenn man mit 30 Leuten
über 8 Stunden zusammen ist.)
Während ich mich selber zum Außenseiter machte ratterten
meine Gedanken.
Mir kam auch in den Sinn:
Was, wenn diese Frau mein Deo nicht mag ?
Wenn sie es als nicht-wohl-riechend empfindet?
Dann hat das nichts mit der Aussage zu tun, bzw. das 'Stinken'
ist lediglich ihre Empfindung.
Bis zum Abend war an dem Tag sooo viel geschehen,
dass ich das nicht in einem Posting unterbringen kann.
Es gibt Mittel, den Achselschweiß ...ähm... wie drück
ich mich da richtig aus??
Kurz, mit meinen Worten:
Ab da habe ich den Achselschweiß verhindert.
(Was auch Nachteile hat, weil.....)
Egal, mir war es wichtig, ganz sicher zu sein.
Dann wollte ich meinen anderen Gedanken, nämlich,
das der Geruch meines Deos Stein des Anstoßes ist,
nicht gänzlich aufgeben.
Ich habe also einerseits mit 'Medizin' verhindert,
dass ein Grund zur Beanstandung besteht,
gleichzeitig habe ich mein altes Deo benutzt.
Für mich war ganz wichtig: Sicherheit zu haben.
Genau so wichtig erschien es mir, mich nicht völlig
verändern zu lassen, von einer einzelnen Meinung.
---
Als das alles sicher war, konnte ich dran gehen,
an mir selber zu arbeiten.
Warum hat mich die Meinung/Aussage so aus der Bahn geworfen?
Warum habe ich niemandem Glauben geschenkt?
usw. usw.
Ich habe sehr viel über mich erfahren!
Irgendwann war ich soweit, diese "doppelte Sicherheit"
aufzulösen, was nicht zuletzt meiner Haut gut tat. *grins
Was ich brauche, was andere Menschen brauchen,
wie das Zusammenleben in Gemeinschaften angeht,
hängt von ganz vielem ab.
In wie weit ich mich einlasse - das hängt alleine von mir ab.
=========
Was ich dir mit dem Erzählen dieser Begebenheit sagen möchte, ist:
Wenn ich mir selber sicher bin, mich wohl fühle,
dann ist alles in Ordnung.
Es hängt nicht davon ab, was Andere denken, empfinden oder
wahrnehmen - weil es schlicht und ergreifend nicht
möglich ist, es jedem recht zu machen.
Es zählt, es mir Recht zu machen und den Menschen zu glauben,
die mir wichtig sind.
In obigem Beispiel, wenn ich meiner eigenen Nase nicht
vertraue, dann ist es legitim andere um Hilfe zu bitten
- aber nicht, wenn ich denen nicht glaube.
Ist denn eine Nase wichtiger, als 28 andere ?
Das die Mitteilung der Dame nett gemeint war,
war von mir reine Interpretation.
Genau so, wie ich interpretiert habe, bzw. ist das eine
Projektion von mir auf diese Dame, dass das mitteilen
nicht leicht gefallen sein kannJeder ist anders.
Nicht besser, aber auch nicht schlechter.
In wie weit ich mich anpasse und einlasse, ist und bleibt
meine Entscheidung.
LG
Marlene
P.S.:
Ich habe mich mit der Dame später noch sehr gut verstanden,
aber 'dicke Freunde' sind wir nie geworden. Das muss ja auch
nicht sein.
Re: Trocknerprogramm lüften
MarLe, Samstag, 28.02.2009, 11:58 (vor 6174 Tagen) @ MarLe
<font size=-1>Was haltet Ihr von dem Tumbler-programm "Lüften". Könnte das auch mal reichen? Bitte höflich um eure Meinung.</font color>
Mahlzeit Lisa Suisse,
ich könnte mir vorstellen, dass das entsprechende Trockner-
programm mindestens das gleiche Ergebnis hat, wie "normales"
lüften.
Allerdings, mir ist das zu viel Arbeit.
Die Schritt, die dazu nötig sind, sind nicht weniger,
als ob ich die Kleidung gleich wasche.
Wenn es dir mehr Sicherheit gibt,
dann ist das eine ganz tolle Sache. *finde*
LG
Marlene
Re: @ MarLe: OT: Dreckberg
Mila, Montag, 02.03.2009, 11:03 (vor 6172 Tagen) @ MarLe
Liebe MarLe,
während ich las, dachte ich, wieso hast du eigentlich nicht die Verantwortlichen des Dreckbergs dazu angehalten, ihn wieder zu entsorgen?
Bei diesem Tipp, weiß ich noch nicht, wie ich den in meinem Alltag umsetzen kann, aber er ist wirklich genial: ![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker)
War es trocken und schön, ging ich nach dem Einschlafen runter, nahm die Deck-Hosen und Dreck-Jacken und bürstete
sie kurz draußen aus.
LG
Mila
Re: Pullover, Hosen, Shirts, wie oft waschen?
Mira, Samstag, 28.02.2009, 14:17 (vor 6174 Tagen) @ Lisa Suisse
Hallo,
Pullis, T-Shirts... trage ich normalerweise zwei oder drei Tage. Wenn ich nur zu Hause bin stören mich da auch kleinere Flecken nicht. Wenn ich außer Haus muss, ziehe ich dann aber lieber was frisches an. Hosen trage ich bis zu 1 Woche. Täglich gewechselt werden Unterwäsche und Strümpfe.
Selbst wenn Kleidung nicht mehr ganz frisch gewaschen riecht, heißt das ja nicht, dass sie schon müffelt. Wenn sie müffelt, kommt sie zur Schmutzwäsche.
LG, Mira