Kleiderschrank - Engardé (Allgemein)

Sternenfee, Sonntag, 18.01.2009, 13:04 (vor 6217 Tagen)

Hallo Zusammen,

bei uns regnet es, und ich bin in Sortierlaune.

Ich bin in Kampfmontur und mein Gegner wird der Kleiderschrank.
Gegner? Opfer!
Der steht schon lange an, den letzten Kick gab mir Ende der Woche folgendes Video:
http://de.youtube.com/watch?v=bhVQ4znQD_s&feature=channel
(ist leider auf Englisch)

Ich hab mal ein paar Punkte grob übersetzt:

Nach welchen Kriterien teilt man den Platz ein:
Was ist am einfachsten für DICH?
Kleidung ist ein Statement, was sagt es über Dich?
Der Kleiderschrank ist das, was man am Morgen als erstes sieht. Kann man Kleidungsstücke nicht finden oder sind diese, wenn man sie endlich in der Hand hat, kaputt, zerknittert oder passen nicht dann fängt der Tag schon schlecht an. Anstatt diesen dann entspannt zu beginnen und so gut wie möglich auszusehen macht man die ersten Kompromisse.

Die Ordnungskriterien sind:
Alles Gleiche zusammen.
Ärmellos, kurzärmelig, Langärmelig
Innerhalb der einzelnen Kategorien: von hell nach dunkel, Muster vor einfarbig

Ich habe in den letzten Monaten deutlich zugelegt. Viele Sachen passen also wirklich nicht mehr. Ich gönne mir zwei kleine Kartons mit nicht mehr passenden Dingen die ich aufheben werde, von denen ich mich definitiv nicht trennen will. Alles andere kommt weg.
Das heißt, ich werde JEDES Teil anprobieren. Paßt es wirklich, gefällt es mir, würde ich es nochmal kaufen?
Erstmal kümmere ich mich nicht um Teile, die repariert oder gebügelt werden müssen (bei der jetzigen Ordnung zerknitter so einiges).
Gestern waren wir bei IKEA noch vier Schublagenelemente kaufen, die werde ich jetzt als erstes zusammenbauen.

Auf in die „Grabkammer der Modegeschichte“!

LG,
Sternenfee

Zwischenbericht von der Front

Sternenfee, Sonntag, 18.01.2009, 15:06 (vor 6217 Tagen) @ Sternenfee

Hallo Zusammen,

Ich bin ja stolzer Besitzer des IKEA Wunderkindes "PAX", eine Kleiderschrankkonstruktion, die es möglich macht, wirklich jeden Winkel auszunutzen.
Ich bin sonst nicht so der IKEA Möbelbesitzer, aber dieses Teil habe ich wirklich ins Herz geschlossen, vor allem wegen des ganzen möglichen Innenlebens.
Aus Platzgründen haben wir drei 1m Elemente im Schlafzimmer für zwei Personen, zwei mit Schubladen und Regalbrettern und einer mit einer Kleiderstange. Männe gibt sich mit einem Meter und einem Teil der Kleiderstange zufrieden, für meine Sachen und vor allem einen Hauch von Übersicht reicht der Platz schon lange nicht mehr.
Seinerzeit habe ich, weil ich es einfach nie anders kannte den Kleiderstangenteil mit nur zwei weiteren Brettern bestückt. Viel verschenkter Platz und der ideale Nährboden für Haufen in Haufen über Haufen.
Und wahllosem hineinstellen aller Dinge, die einfach auch irgendwo hin müssen. Und natürlich Wäschekörbe und HAufen VOR dem Kleiderschrank, denn wenn ich es einräume dann finde ich die Hälfte eh nie wieder.

"Was ist am einfachsten für DICH?" Diesen Satz habe ich mir zu Herzen genommen und festgestellt, das ich gerne alles sortiert an eigenen Stellen habe.
Außerdem hänge ich Hosen nur ungern auf Bügel, normale Shirts ebenfalls. Und doppelt auf Kleiderbügel hängen geht für mich auch garnicht. Das fällt runter oder wird vergessen.
Außerdem glaube ich an den Satz "Es muß sich etwas ändern, damit es anders werden kann", die jetzigen Möglichkeiten sind schlicht nicht förderlich für mich und meine Fähigkeiten Ordnung zu HALTEN.
Also sind nun vier weitere Schubladenelemente zusammengebaut.

Drei sollen zusätzlich in das eine Element, die vierte krieg ich in der anderen Einheit noch unter. Dabei ist auch ein Schubfach, das ich immer furchtbar dekandent fand und über das ich mich aber gerade maßlos freue weil es ebenfalls Platz gefunden hat:
Eine schmale Lade mit Fächern für Gürtel, Krawatten und anderen Assecoires. Die Gürtel hängen zurzeit auf einem Bügel an meinem Bücherregal in einem ganz anderen Zimmer. Also trage ich keine, obwohl ich so schöne habe. Endlich ein fester Platz für meine Schätze.

Schrank Nr. 1 werde ich nun bis auf das letzte Teil ausräumen, damit ich das Innenleben neu gestalten kann. Das Bett ist vollständig abgeräumt und da kann der Stapel hin. Drei Wäschekörbe "Wegschmeißen", "Weggeben / Verkaufen", "Kommt in die andere Hälfte" stehen jungfräulich bereit.

Auf!

LG,
Sternenfee

Der Feind wurde aufgescheucht

Sternenfee, Sonntag, 18.01.2009, 16:11 (vor 6216 Tagen) @ Sternenfee

Es gibt Dinge, die kann ich im Schlaf.
Eines davon ist: Häufchenbildung
In absoluter Rekordzeit habe ich eine Hälfte, sowie den unteren Teil des anderen wahllos und ohne Rücksicht auf das Bett verfrachtet.
Die Schuhe bilden einen wirren Stapel vor dem Schrank, Taschen und einige "Ach-da-ist-es" zur Gesellschaft.

Drei Schubladen sind montiert, für die vierte muß ein Scharnier abgeschraubt werden.
Aber ich brauche eine kurze Pause und den Glauben, dass es nun besser wird. Schlimmer kann es im Schlafzimmer nun wirklich nicht mehr aussehen.

Bei einer beschaulichen Zigarette werde ich nun mal darüber nachdenken, ob ich auf ein Regalbrett verzichte, dafür aber auch die Stiefel in den Schrank zu bekomme, oder ob ich ein Regalbrett mehr (und damit natürlich auch deutlich mehr Platz für halbhohe Schuhe) bevorzuge.
Wohin dann aber mit einem Schwung Pullis? Und einem Regalbrett? Und vor allem: den Stiefeln?

Puh, da ich gedanklich die neue Schublade im mittleren Element noch nicht zugewiesen habe (aber gedanklich schon Taschen etc. dort gesehen habe) ist auch das noch ein Poblem.

Ok, erstmal rauchen, dann kommt mir vielleicht ein GeistesblitzNoch sind die Wäschekörbe jungfräulich, wer weiß wieviel Platz ich wirklich brauche?

LG,
Sternenfee

Im Schlafzimmer muß etwas explodiert sein

Sternenfee, Sonntag, 18.01.2009, 17:31 (vor 6216 Tagen) @ Sternenfee

Schlimmer gehts nicht? Pah, es geht viel schlimmer.
Werkzeug, Klamotten, Staub, Dreck, Schuhe, Körbe, Tüten...alles liegt im Schlafzimmer munter verstreut. Dazwischen noch Decken, Katzenkorb und ein Stapel Schmutzwäsche, die ich eigentlich vorher hätte einsammeln müssen.

Nur wenn ich in den Schrank einen Blick werfe, auf die schönen Schubladen, die leeren Regale und die ungeahnten Möglichkeiten, dann ist das mehr als beruhigend. Die Schubladen von vorher, aus denen mir munter alles entgegenquillt übersehe ich einfach geflissentlich.

Schwieriger wird es allerdings jetzt alles einzuräumen. Was soll wo hin?

Eigentlich hatte ich geplant, alles nach "Themen" (Hosen, Schuhe, Shirts etc.) nacheinander einzuräumen, die Berge sind allerdings so unsortiert, das wird schwer.
Für einen weiteren Korb zum "zwischensortieren" ist kein Platz mehr, irgendwo muß ich noch eine letzte freie Ecke aus dem Zimmer rausquetschen.

Ok, ich weiß wo ich gerne die Schuhe hätte und auch wo die Hosen hinsollen. Außerdem sollen Blusen, Kleider, Jackets und Westen auf die Kleiderstange.
Diese Dinge werde ich nun zuerst in Angriff nehmen und mit der Frage beginnen: Wieviele Schuhe braucht der Mensch?

LG,
Sternenfee

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