Erfahrung mit Verkaufsagent. (Allgemein)
Triton, Montag, 22.12.2008, 21:59 (vor 6243 Tagen)
Hallo.
In meiner Nähe hat vor wenigen Wochen ein Verkaufsagent eines namhaften Internetauktionshauses ein Geschäft eröffnet. Ich habe dort einen Stapel Schallplatten abgegeben. Diese seien angeblich nicht verkauft worden, da muß ich jetzt pro erfolglose Auktion einen Euro zahlen. Eigentlich hatte ich mir erhofft, was dafür zu bekommen.
Habt Ihr schon Erfahrungen mit so einem Verkaufsagenten? Lohnt es sich, Sachen verkaufen zu lassen oder zahlt man da immer drauf?
Irgendwie habe ich den Verdacht, meine Ware wurde gar nicht angeboten oder nicht richtig beschrieben bzw. eingeordnet. Ich habe sie zumindest nicht im Internet-Auktionshaus gefunden...
Gut wäre es schon, wenn es funktionieren würde. Ich habe noch eine menge Sachen (Haushaltswaren, Bücher, Computerteile etc.), die ich nicht mehr brauche aber für den Müll zu schade sind.
Wünsche Euch noch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
Viele Grüße
Triton.
Re: Erfahrung mit Verkaufsagent.
SAM, Montag, 22.12.2008, 23:08 (vor 6243 Tagen) @ Triton
Hallo Triton!
Ich habe bereits 2 Versuche hinter mir, beide mit sehr mäßigem Erfolg.
Beim zweiten Mal habe ich fast mehr draufgezahlt als ich bekommen habe.
Suche ruhig weiter, aber achte darauf, dass du NICHT für erfolglose Auktionen zusätzlich zahlen musst (nur die anfallenden Gebühren musst du übernehmen).
Mein Fazit aus meinen Versuchen ist, dass ich die Sachen lieber spende und damit anderen noch eine Freude mache.
Wenn du das Geld brauchst, stelle deine Sachen lieber selber ein und biete "Pakete" bestehend aus mehreren Teilen an.
Liebe Grüße,
SAM
Re: Erfahrung mit Verkaufsagent.
Triton, Donnerstag, 25.12.2008, 04:06 (vor 6240 Tagen) @ SAM
Hallo Triton!
Ich habe bereits 2 Versuche hinter mir, beide mit sehr mäßigem Erfolg.
Beim zweiten Mal habe ich fast mehr draufgezahlt als ich bekommen habe.
Suche ruhig weiter, aber achte darauf, dass du NICHT für erfolglose Auktionen zusätzlich zahlen musst (nur die anfallenden Gebühren musst du übernehmen).
Mein Fazit aus meinen Versuchen ist, dass ich die Sachen lieber spende und damit anderen noch eine Freude mache.
Wenn du das Geld brauchst, stelle deine Sachen lieber selber ein und biete "Pakete" bestehend aus mehreren Teilen an.
Liebe Grüße,
SAM
Hallo Sam,
Danke für Deine Antwort. Meine Vermutung bestätigt sich, der Verkaufsagent lohnt sich nicht. Das Geld für die Sachen brauche ich nicht unbedingt, wäre aber ein guter Nebeneffekt. Mir geht es viel mehr um den gewonnenen Platz. Sachen wie Schallplatten oder auch Bücher werfe ich nicht gern in den Müll, deshalb wollte ich sie im Auktionshaus versteigern lassen, denke, daß noch jemand Freude daran hat.
Spenden ist auch eine gute Idee, wenn ich Abnehmer finden würde. Einige Sachen, wie einen alten Computer habe ich schon an eine Bekannte verschenkt. Bei mir stand er rum, sie freute sich sehr, daß sie jetzt einen Computer hat und nichts dafür zahlen mußte.
Viele Grüße
Triton.
Re: Erfahrung mit Verkaufsagent.
Rumpel, Montag, 22.12.2008, 23:33 (vor 6243 Tagen) @ Triton
Hallo.
In meiner Nähe hat vor wenigen Wochen ein Verkaufsagent eines namhaften Internetauktionshauses ein Geschäft eröffnet. Ich habe dort einen Stapel Schallplatten abgegeben. Diese seien angeblich nicht verkauft worden, da muß ich jetzt pro erfolglose Auktion einen Euro zahlen. Eigentlich hatte ich mir erhofft, was dafür zu bekommen.
Wundert mich nicht.
Wer kauft Platten, und welche? Natürlich gibt es noch Plattensammler, aber die sind nur an Raritäten guter Qualität interessiert. Dein "Verkaufsagent" verdient, egal ob er was macht oder nicht. Du solltest ihn auf Provisionsbasis bezahlen, 20%, 50%, und 0% wenn es nicht klappt (oder nur die halbe ebay-Gebühr). Dann hätte er einen Grund, dir vorher zu sagen daß die Sachen wohlö unverkäuflich sein werden, oder nur 1€ bringen, den du dann an ihn zahlen mußtEs hindert ihn auch keiner die Sachen selbst für 1€ zu ersteigern, und zum besseren Zeitpunkt mit besserer Beschreibung nochmal zu verhökern.
Habt Ihr schon Erfahrungen mit so einem Verkaufsagenten? Lohnt es sich, Sachen verkaufen zu lassen oder zahlt man da immer drauf?
Du wirst wohl immer draufzahlen, wenn du überhaupt nicht weißt, wie die Sachen laufen. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden daß du einen Agenten die Arbeit machen läßt, du solltest aber selbst wissen, ob es sich lohnt. Das kriegst du ganz einfach raus wenn du bei ebay mal nach Schallplatten suchst. Da solltest du aber nach denen suchen die du hast. Beatles werden wohl deutlich andere Preise erzielen als Drafi Deutscher oder Tony Marschall.
Irgendwie habe ich den Verdacht, meine Ware wurde gar nicht angeboten oder nicht richtig beschrieben bzw. eingeordnet. Ich habe sie zumindest nicht im Internet-Auktionshaus gefunden...
Der sollte dir doch die Links geben. Ich habe auch keinen ebay-Account, würde dort auch nichts kaufen, habe aber einem Freund, der mein Problem kennt, ein paar Sachen zum Versteigern gegeben. Der hat mir klar gesagt, was geht, und wohl nicht. Bei einem Paar Skatern (10 Jahre alt, aber nur 3-4mal benutzt) inkl. Schutzausrüstung (Knie+Ellebogenschoner, Handschuhe) hat er exakt 1€ gekriegt, + etwa 7€ Porto. Achso, er stellt seine Sachen mit Foto ins Netz.
Such doch einfach mal nach Schallplattentiteln, vielleicht findest du ja ein Forum von Schallplattenfreunden, die wissen ob es sich lohnt, und wo du anbieten könntest.
Bei Schallplatten interessiert wahrscheinlich außer dem Zustand der Platte (rauschen, kratzer, wellig?) auch Qualität und Zustand des Covers. In einem vergammelten Cover steckt garantiert keine gepflegte Platte
Gut wäre es schon, wenn es funktionieren würde. Ich habe noch eine menge Sachen (Haushaltswaren, Bücher, Computerteile etc.), die ich nicht mehr brauche aber für den Müll zu schade sind.
Dann schau mal bei ebay ob sowas gesucht wird, und was es bringt. Ich bringe meine Bücher zu Oxfam, die nehmen auch Schallplatten.
Wünsche Euch noch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
Viele Grüße
Triton.
ebenfalls,
LG Rumpel
Hallo !
Ich bringe meine Bücher zu Oxfam, die nehmen auch Schallplatten.
Gute Idee , nur müßte bei mir halt einer in der NÄHE sein , was (noch) nicht ist
http://www.oxfam.de —› Shopkonzept —› Adressen —› Sachen spenden › zb
~ Micha
Es muß nicht immer Oxfam sein
Sternenfee, Dienstag, 23.12.2008, 16:22 (vor 6242 Tagen) @ Micha
Hallo Zusammen,
ich habe keinen Oxfam in direkter Nähe, mag die Läden aber auch nicht wirklich. Und alles nehmen die auch nicht.
Es lohnt sich aber immer mal sich in der Nähe umzuhören.
Meine Bücher gehen an einen Klinikkomplex für die dort ehrenamtlich eingerichtete Bücherrei. Die Leute auf den Stationen haben was zu lesen (und da es dort altersmäßig queer Beet geht, nehmen die von Romanheftchen über Bildbände bis hin zu normalen Büchern alles) und Langzeitpaptienten können sich eherenamtlich auch engagieren und mit dem Bücherwagen laufen. Erfahren hab ich das beim Friseur im normalen Smalltalk :)
Frauenhäuser nehmen meist einiges oder können vermitteln, viele Frauen dort müssen mit Kindern einen neuen Hausstand aufbauen, da ist auch ein Dosenöffner willkommen.
Wir haben einen Laden des Roten Kreuzes (glaub ich), die auch Sachspenden nehmen und an bedürftige Familien abgeben.
Ansonsten einfach mal nach Sozialkaufhaus in der eigenen Region googeln oder mal einen Blick auf
werfen. Dort werden von vielen Vereinen unterschiedlicher Größe auch immer Sachspenden gesucht, vielleicht findet man dort auch einen verein in der Nähe. Viele Wünsche lassen sich auch per Post verschicken (da spende ich dann geren noch einmal Maxiporto bei Hermes, ich weiß, das das aber nicht jeder finanziell kann), dort habe ich mal einen riesen blauen Müllsack Wolle verschickt, die für mich völlig nutzlos war. Oder einen Verein für einen funktionierenden PC gefunden, der bei uns nur in der Ecke stand.
Mir geht es beim "entsorgen" vieler Dinge weniger um den letzten cent den ich noch aus den Sachen ziehen kann, sonder darum, das nicht etwas voll funktionierendes im Müll landet, für das irgendwo jemand dann wieder Geld ausgeben muß, das er vielleicht garnicht hat. Ich bin nicht so erzogen, manchmal ist das auch schrecklich.
LG,
Sternenfee
Hallo !
Ich bringe meine Bücher zu Oxfam, die nehmen auch Schallplatten.
Gute Idee , nur müßte bei mir halt einer in der NÄHE sein , was (noch) nicht ist
http://www.oxfam.de —› Shopkonzept —› Adressen —› Sachen spenden › zb
~ Micha
Re: Es muß nicht immer Oxfam sein: stimmt
Rumpel, Dienstag, 23.12.2008, 23:47 (vor 6242 Tagen) @ Sternenfee
Hallo Zusammen,
ich habe keinen Oxfam in direkter Nähe, mag die Läden aber auch nicht wirklich. Und alles nehmen die auch nicht.
Ja, die sind wählerisch.
Für Bücher gibt es aber auch noch andere Lösungen: Hier gibt es eine Stelle, da kann man Bücher dalassen oder mitnehmen, wie man will ![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker)
Es gibt auch eine Bewegung die dazu aufruft Bücher in Wartezimmern oder Verkehrsmittel zu "vergessen", mit Aufkleber oder Einlageblatt was den Finder informiert.
Es gibt Bücher, die haben nur Brennwert, und andere, die sollten unter die Leute kommen.
Schöne Weihnachten wünscht
Rumpel
Ebay, Überflüssiges und Spenden
Sternenfee, Dienstag, 23.12.2008, 16:05 (vor 6242 Tagen) @ Triton
Hallo Triton,
ich habe eine zeitlang selber bei Ebay einiges verkauft und als es immer aufwendiger wurde auch mit einem Verkaufsagenten geliebäugelt.
Ich bin mittlerweile aber soweit das ich weiß, das es nicht wirklich funktionieren kann für das was ich (und wie ich verstehe auch Du) anzubieten hab. Dafür ist Ebay glaub ich die komplett falsche Plattform.
Bei den Auktionen sieht es ja so aus, das man selber für viele Dinge einen Euro bekommt. Bücher z.B. funktionieren nur als aktuelle Bestseller, seltene Serien oder ganz teure bekannte! Ausgaben. Oder große Pakete, aber selbst da kommen die 70er Jahre Konsaliks & Simmel dieser Welt nicht unter Leute. Für alles andere ist der Aufwand im Vergleich zum Erlös einfach nur schlecht. Fototgrafieren, beschreiben, für Fragen zur Verfügung stehen, verpacken, alles zum Paketdienstleister schleppen...all das für einen Euro? Ist es das wirklich "WERT"? Dann kommen noch Transaktionsgebühren der Bank hinzu und natürlich die Ebay Provision. Für das Gegenüber ist es aber noch nichtmal ein Schnäppchen. Alleine Portokosten machen viele Dinge uninteressant, die man z.B. auf einem Flohmarkt noch für 2 € mitgenommen hätte.
Und jetzt in dem Kreislauf noch ein Mensch, der versucht seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten? Natürlich muß derjenige auch seine Leistung bezahlt bekommen, selbst wenn nichts verkauft wird.
Ich befürchte im Schnitt zahlt man bei Dingen des täglichen Bedarfs bei einem Verkaufsagenten immer drauf, die Summen um die es geht sind einfach nicht hoch genug. Und wahrscheinlich hält nur die Menge der Aktionen einen ab, es selber zu machen. Denn die eigene Arbeitszeit ist zwar nicht wert- aber doch zumindest kostenlos.
"Ich habe dort einen Stapel Schallplatten abgegeben. Diese seien angeblich nicht verkauft worden, da muß ich jetzt pro erfolglose Auktion einen Euro zahlen. Eigentlich hatte ich mir erhofft, was dafür zu bekommen."
Vielleicht ein Zeichen dafür, das die Platten für Dich vielleicht noch etwas wert sind, für alle anderen aber nicht?
Irgendwie habe ich den Verdacht, meine Ware wurde gar nicht angeboten oder nicht richtig beschrieben bzw. eingeordnet. Ich habe sie zumindest nicht im Internet-Auktionshaus gefunden...
Frag den Verkaufsagenten einfach nach den Links für die Auktion, diese kann man auch noch eine Weile über "nicht verkaufte Artikel" einsehen, selbst wenn die beendet sind.
Gut wäre es schon, wenn es funktionieren würde. Ich habe noch eine menge Sachen (Haushaltswaren, Bücher, Computerteile etc.), die ich nicht mehr brauche aber für den Müll zu schade sind.
Und genau diese Dinge sind auf dem Onlineauktionsmarkt nur dann noch ein wenig wert, wenn man es selber einstellt. Und auch da mit viel aussortieren vorher, denn wenn ein neues Netzteil 8 € kostet, kauft keiner ein gebrauchtes, das vielleicht nicht funktioniert. Das ist einfach Elektroschrott von dieser Seite aus betrachtet.
Bei solchen Dingen kann ich nur den normalen Flohmarkt empfehlen. Das sind auch acht Stunden Arbeit, aber unterm Strich immer noch weniger aufwändig als Ebay. Und man hat am Ende vielleicht noch was übrig.
Spenden ist auch eine gute Option, auch wenn Sachspenden eher schwieriger an den Mann zu bringen sind.
Viele Grüße,
Sternenfee
Re: Ebay, Überflüssiges und Spenden
Triton, Freitag, 26.12.2008, 03:46 (vor 6239 Tagen) @ Sternenfee
Hallo Sternenfee,
Danke für Deinen Tips. An Schallplatten habe ich welche rausgesucht, die für mich weniger wert sind, falls sie verschwinden oder beschädigt werden. Ich sammle Schallplatten und höre sie auch noch gerne. Die beschriebenen Platten habe ich doppelt, bzw. waren nicht so mein Geschmack.
Einen Trödelmarkt gibt es in meiner Nähe auch, müßte mal fragen, ob es Standgebühr kostet. Dort bin ich als Kunde auch gerne, ab und zu finde ich auch mal was. Zu dieser Jahreszeit ist das aber nicht so günstig, da warte ich lieber ab, bis es wärmer wird.
Daß man mit Computerteilen und Elektronik nicht viel erreicht, habe ich schon befürchtet, ab und zu schaue ich mich in Internetauktionshäusern um.
Ich bin aber noch nirgends Mitglied.
Viele Grüße
Triton.
Re: Erfahrung mit Verkaufsagent.
Plüschdingens, Dienstag, 23.12.2008, 19:55 (vor 6242 Tagen) @ Triton
Hallo!
... Diese seien angeblich nicht verkauft worden, da muß ich jetzt pro erfolglose Auktion einen Euro zahlen. Was nicht verkauft wurde, muss er Dir zeigen können. Also wäre nachprüfbar, ob verkauft wurde oder nicht. (Es soll da nämlich auch schwarze Schafe geben ...)
Irgendwie habe ich den Verdacht, meine Ware wurde gar nicht angeboten oder nicht richtig beschrieben bzw. eingeordnet. Ich habe sie zumindest nicht im Internet-Auktionshaus gefunden...
Er muss dir die Angebote zeigen können, andernfalls hat er seinen Teil des Vertrages nicht erfüllt und daher auch keinen Anspruch auf eine Bezahlung.
Problem bei all diesen Verkäufen ist, dass derjenige, der die Sache haben möchte, auch grad dran denken muss, dass er sie bei ebay kriegen könnte. Wer aber nicht gezielt was sucht, schaut auch nicht immer rein.
Vielleicht wär es besser für dich, dich mal umzuhören, ob es irgendwo einen Laden gibt, der alte Platten anbietet. Die gibt es durchaus und es gibt auch Kunden, nur eben nicht so terminbezogen, wie es eine Auktion nunmal ist. Das sind oft eher Zufallskäufe.
Gruß vom Plüschdingens
Re: Erfahrung mit Verkaufsagent.
Triton, Freitag, 26.12.2008, 04:06 (vor 6239 Tagen) @ Plüschdingens
Hallo Plüschdingens,
Ich kenne so einen Laden, leider nimmt der zur Zeit keine Sachen wegen Mangel an Kapazität, und wenn, dann am besten geschenkt. Ab und zu habe ich ihm schon was gebracht.
Eingekauft habe ich bei ihm auch schon viel, teils hat er mir Sachen angedreht, die ich gar nicht brauche.
Ich sammle auch Schallplatten, aber ab und zu muß ich wieder welche hergeben, die ich doppelt habe oder mir nicht gefallen.
Viele Grüße
Triton.