Re: Montag - Grenzen und BB (Allgemein)

Kirschblüte, Dienstag, 09.12.2008, 15:09 (vor 6255 Tagen) @ Kirschblüte

Guten Mittag,
zwei "Probleme": unerledigtes BB und Grenzen.
Mal wieder Dinge nicht zuende gebracht, alles stehen und liegen lassen.
Und wieder mal das Thema "Grenzen" - mit allem Drum und Dran.>>Ich fange jetzt an, Ordnung zu schaffen. Im Aussen und im Innen.

Kurzer Rück- und Ausblick:
Äußere Ordnung:
Will jetzt nicht alles auflisten, was im Aussen gestern noch so ging. Ein bißchen "Routinearbeiten", aber das Wichtigste: noch eine Altlast beseitigt! Der Bügelberg vom Esstisch ist weg. (Männe wollte ihn ja zwischendurch woanders hinlegen, nachdem er da schon ein paar Wochen lag, der Bügelberg meine icht. Aber ich sagte, wenn ich ihn nicht mehr sehe, werde ich ihn ganz gewiss nie erledigen... Und nun ist er endlich erledigt.) Okay, ein paar andere Sachen, die dort nicht hingehören sind noch drauf - aber nur noch relativ wenig und der Esstisch wird bald wieder als solcher nutzbar sein.

Grenzen:
Erst heute gelang es mir, die Grenze zu sezten. Gestern hatte ich zwar schon Ideen und Gedanken dazu, aber erst heute habe ich sie auch geäußert.
Ja, ich weiß, dieses Thema wird mich bis an mein Lebensende verfolgen. Oder zumindest solange, bis es mir gut gelingt, "stop" zu sagen, bis ich deutlich "nein" sagen kann, wirksam mein Schild hochreißen kann... (Und dann brauche ich auch nicht mehr die äußereren Grenzen durch Mess oder ähnliches...)
Ich werde immer wieder auf Menschen treffen, die meine Grenzen nicht sehen und niedertrampeln.
Aber tatsächlich fange ich an, diese Menschen anders zu betrachten. Früher habe ich in diesen Situationen mich eher als "Opfer" gefühlt und war verärgert darüber, dass ich das Gefühl hatte, ausgenutzt zu werden.
Immer besser verstehe ich, dass andere Menschen tatsächlich anders ticken wie ich - und deshalb Dinge, die mich stören gar nicht als Grenzverletztung wahrnehmen.
Einfach fällt es mir nicht- ich muss lange und tief in mich gehen, um herauszufinden, was ich wirklich will und was mich wirklich stört, was ich noch mit gutem Gefühl akzeptieren kann und wobei ich mich nicht mwhr wohlfühle.
Mittlerweile bin ich für diese Situationen fast dankbar- weil sie mir die Gelegenheit geben, etwas zu lernen.
Ich werde noch vielen Menschen in dieser Art begegnen - aber jedesmal, wenn ich "nein" sage, gehe ich gestärkt aus der Situation hervor und kann somit die nächste Situation ein kleines bißchen besser bewältigen.

Viele Grüße
Kirschblüte


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