Überlegungen zum finanziellen Problem (Allgemein)

Farbexpertin, Mittwoch, 03.09.2008, 12:16 (vor 6350 Tagen)

Oft sitze ich dann da und weiss nicht, wo ich anfangen soll. Die Gedanken sind durcheinander, verhäddern sich. Ich habe Ideen, weiss dann aber nicht, wo fange ich an
Was ich tun könnte:

[image]Nebenjob suchen
[image]Sachen auf Flohmarkt verkaufen, kostet aber auch Geld und Überwindung, da allein hinzugehen
[image]Sachen in irgendwelche Secondhandläden schleppen
[image]ältere Bilder loswerden (Landschaften verkaufen sich leider nicht so gut)
[image]Was Neues malen und Ausstellen. Mit anderen Hobbymalern zusammentun. (Aber der finanzielle Drick bewirkt eine Malblockade.)

Was nun zuerst? Wo anfangen? Wann, was, wie?

Und dann weiss ich immer nicht weiter. Wärend der Weiterbildung hatte ich ohnehin keine Energie dafür. Und jetzt drängt es!

Mein Bekanntenkreis besteht nur aus Leuten, nach deren Meinung nichts funktioniert, die man auch nicht nach Problemlösungen frragen kann. Da kommt nichts bei raus. Deshalb habe ich mich auch so viele Jahre im Kreis gedreht. Davon wird einem schwindlig und man sieht letztendlich nichts mehr.

Wie finde ich jetzt jemanden, der auch was auf dem Flohmarkt zu verkaufen hätte, vielleicht kann man sich einen Stand teilen? Wie finde ich Hobbymaler, mit denen ich was zusammen machen kann? (Es geht ja nun erstmal um diese alten Bilder, nichts anspruchsvolles) Vielleicht bei Kijiji.de mit einer Anzeige suchen?

LG
Farbexpertin

Re: Überlegungen zum finanziellen Problem

Xandria, Mittwoch, 03.09.2008, 13:07 (vor 6350 Tagen) @ Farbexpertin

Hallo Farbexpertin,

falls der Flohmarkt dir nicht zusagt (wär auch nicht mein Fall), wie wärs mit Ibäh?

Ich will mich ja auch per Verkauf von meinen überflüssigen Habseligkeiten trennen um Kurse zu finanzieren.

Ich stell die Sachen zusammen. Eine Kollegin hilft mir mit Account einrichten, Fotografieren und reinstellen.

Mal gucken wie es wird.

Gruß Xandria

Re: Überlegungen zum finanziellen Problem

Farbexpertin, Freitag, 05.09.2008, 18:07 (vor 6347 Tagen) @ Xandria

Hi Xandria,

mein Bekanntenkreis besteht nur noch aus Harz 4 Leuten, die keinen PC haben, der ins Internet kann. Und da hat auch keiner eine Kammera. Bin also so ziehmlich auf mich gestellt. Daher die Idee, mir per Anzeige Leute zu suchen, mit denen man was zusammen machen kann.

*irgendwas muss doch klappen*denk*

LG
Farbexpertin

pfennigfuchsen?

Birgit, Mittwoch, 03.09.2008, 16:05 (vor 6350 Tagen) @ Farbexpertin

Huhu Farbexpertin,

wie ich das jetzt verstehe, bist du gerade in Umschulung? Oder hattest du einen Lehrgang, der jetzt zuende geht?
Jedenfalls würde ich aus deiner Liste den Nebenjob zur Nummer 1 erklären, aber nur dann, wenn du auch die nötige Zuversicht zur jobsuche aufbringen kannst, und wenn du dich mit einem Nebenjob nicht überforderst. (Ich bin auch gerade in Umschulung, und ich komme nach diesen 8 stunden Steuerlehre, bwl und rechnungswesen immer ganz groggy nach Haus, und es beginnt, daß sich ein lern-defizit einschleichen will... Für mich wäre ein Nebenjob undenkbar, denn damit würd ich mir meine gesammte Umschulung versauen.

Aber wie wäre es mit Pfennigfuchserei auf krawall?

Ich meine tatsächlich so auf krawall, daß du dir meinetwegen 4 tage hintereinander nur nudeln mit ketchup gönnst, und die schraube so minimal wie nur möglich drehst (wenn man alleine lebt, kann man sowas machen)

Den Tipp von Xandria find ich prima, mit der stufenweisen Rückstufung!

Liebe grüße, Birgit

Re: pfennigfuchsen?

Farbexpertin, Freitag, 05.09.2008, 18:04 (vor 6347 Tagen) @ Birgit

Hi Birgit,

Huhu Farbexpertin,
wie ich das jetzt verstehe, bist du gerade in Umschulung? Oder hattest du einen Lehrgang, der jetzt zuende geht?
Jedenfalls würde ich aus deiner Liste den Nebenjob zur Nummer 1 erklären, aber nur dann, wenn du auch die nötige Zuversicht zur jobsuche aufbringen kannst, und wenn du dich mit einem Nebenjob nicht überforderst.

Die Weiterbildung ist bald zuende. Also wäre es mir möglich, einen Nebenjob zu suchen. Zumal ich die wichtigsten Prüfungen bereits hinter mir habe.

(Ich bin auch gerade in Umschulung, und ich komme nach diesen 8 stunden Steuerlehre, bwl und rechnungswesen immer ganz groggy nach Haus, und es beginnt, daß sich ein lern-defizit einschleichen will... Für mich wäre ein Nebenjob undenkbar, denn damit würd ich mir meine gesammte Umschulung versauen.
Aber wie wäre es mit Pfennigfuchserei auf krawall?
Ich meine tatsächlich so auf krawall, daß du dir meinetwegen 4 tage hintereinander nur nudeln mit ketchup gönnst, und die schraube so minimal wie nur möglich drehst (wenn man alleine lebt, kann man sowas machen)

Das mache ich ja scho. trotzdem sieht es so finster aus. wenn ich wenigstens keine fahrkarte mehr kaufen müsste.
lg
farbexpertin

Den Tipp von Xandria find ich prima, mit der stufenweisen Rückstufung!
Liebe grüße, Birgit

Re: Überlegungen zum finanziellen Problem

@yahoo.de, Mittwoch, 03.09.2008, 17:50 (vor 6349 Tagen) @ Farbexpertin

Für deine Bilder fällt mir DaWanda ein. Kennst du das schon? So eine Art Ebay für Selbstgemachtes.

Re: Überlegungen zum finanziellen Problem

Farbexpertin, Freitag, 05.09.2008, 17:59 (vor 6347 Tagen) @ @yahoo.de

Für deine Bilder fällt mir DaWanda ein. Kennst du das schon? So eine Art Ebay für Selbstgemachtes.

Das kenn ich noch nicht. Das Problem ist ja auch, dass ich immer ins Internetcafe muss. Daher dachte ich an einen Wheinachtsbasar, wo man auch Hobbymalerei anbieten kann. Aber vielleicht kann ich nächste Woche mal ins Net nach dem Unterricht, denn man kann da auch nach Jobs suchen.

LG
Farbexpertin

Hinweise für die Überlegungen (war: Überlegungen zum finanziellen Problem)

MarLe, Mittwoch, 03.09.2008, 19:03 (vor 6349 Tagen) @ Farbexpertin

Was ich tun könnte:
[image]Nebenjob suchen

[image] s. u.

[image]Sachen auf Flohmarkt verkaufen, kostet aber auch Geld und Überwindung, da allein hinzugehen

[image] meist mietet man m² an.
Bei uns ist der niedrigste Quadratmeterpreis 10 €
Unter 2 qm hat man nie, und das ist schon wenig.
(Kinderflohmärkte sind oft umsonst oder nach "Taschengeld" gerrechntet.)
Nachteil, man kann dort eben weniger Bilder oder ähnliches anbieten (wenn es nicht sogar ganz verboten ist)
Basare sind eine Alternative, da dort meist der Platz nicht zu zahlen ist.

Abgesehen vom Geld, das man gleich zahlen muß (=und nichtmal weiß, ob man es wieder reinbekommt),
ist eben auch noch eine Frage, wie man hinkommt.
Meist liegen Flohmärkte etwas außerhalb.

[image]Sachen in irgendwelche Secondhandläden schleppen

[image] Secondhandläden nehmen (meist) nur auf Koution an.
Sollte die Sachen nicht weggehen, muß man sie wieder abholen.
Mir ist schon 2x passiert, daß so ein Laden zugemacht hat,
ohne (!) das ich davon Kenntnis bekommen hätte, oder gar einen Anruf.
Meine Sachen waren endgültig weg und Geld hab ich niemals gesehen.
Was gut in Secondhandläden abgegeben werden kann, sind
ausgefallene Sachen.
Vor allem Kinder-Gebrauchtläden nehmen sowas sehr gerne.
Hochwertiges muß schon sehr modern und ausgefallen sein,
ansonsten, kaum Chancen.
<font size=-1>Ein Gebrauchthandel ist erst neulich pleite gegangen.
Er bot Designer-Mode an. Nachdem der Laden nicht lief
hat der Inhaber versucht sich mit Minipreisen zu halten,
d. h. pro Teil 11 €. Damit hat er sich noch 6 Monate gehalten.</font>
Meist kannst du dich nach der Formel richten: 1:2
D. h. Wird ein Teil für 9 € wiederverkauft, gehen
6 € an den Verkäufer und 3 € an den (ehemaligen) Eigentümer.
Meist werden die Sachen zwischen 3 Monaten und 6 Monate
in Auftrag genommen.
Erkündigen, nach Geld, bzw. Sachen = mußt du dich selber.
Keine Möglichkeit um reich zu werden. *smile

[image]ältere Bilder loswerden (Landschaften verkaufen sich leider nicht so gut)

[image] Bei denen besteht ein Überangebot.
Selbst bei Auktions-Internethäusern.
Bilder müssen einen Liebhaber finden - und das geht (imho) nur,
wenn man es sehr weitflächig anbietet.

[image]Was Neues malen und Ausstellen. Mit anderen Hobbymalern zusammentun. (Aber der finanzielle Drick bewirkt eine Malblockade.)

[image] Viele Hobbymaler bilden Gemeinschaften.
Mieten z.B. auch gemeinsam alte Fabriken o. ä. an und
machen dann in ihren Ateliers Ausstellungen.
Das alles wird aus eigener Tasche finanziert.
Dient dem Bekannt-werden und auch dem Verkauf.
In Vorleistung gehen müssen sie mit Flyer-Druck, Plakat-Druck, Getränke, eventuell Häppchen -> zusätzlich rumlaufen und kundtun, sowie Presse ankurbeln.
Bekannte machen das einmal jährlich und Gewinn-Verlust
hält sich die Waage.
Ob sie es auch noch machen würden, wenn sie nur Verlust
damit hätten, ist fraglich.
------

Was nun zuerst? Wo anfangen? Wann, was, wie?

Das hängt davon ab, wie dringend du Geld benötigst. *denk

Ein Nebenjob ist auch nicht leicht gesucht!
Allerdings hast du zur Zeit ganz gute Chancen, weil es auf's Weihnachtsgeschäft zu geht und dann immer wieder Aushilfen benötigt werden.
Allerdings braucht man auch für einen Aushilfsjob mittlerweile einwandfreie Bewerbungsunterlagen und den
ganzen Schmu.
Kleiner Gedankenanreger:
# mit offenen Augen rumlaufen. Auf Aushänge achten.
# sich auch ohne Aushänge spontan bewerben.
In Geschäfte reingehen und nachfragen (zur Sicherheit eine Bewerbungsmappe gleich mitnehmen.)
# bei Zeitungen und Wochenendzeitungen nachfragen,
Der Wechsel ist recht groß, gerade bei den Wochendzeitungen oder Werbeblättchen (sofern diese noch einzel verteilt werden.)
Ein Knochenjob.
# In "Fabriken" nachfragen.
Gerade die, die vom Saisongeschäft leben ist die Aussicht besser. (Schokoladenhersteller z.B.)
# auf dem Wochenmarkt nachfragen, Mc-Geschäfte, Pommes... usw.
Dazu muß man auch investieren und zwar in eine Gesundheitszeugnis.
# wenn du es dir zutraust, stell dich doch mal in einigen Büro's vor, z.B. als Urlaubsvertrettung, oder
Krankheitsvertretung.
Ist zwar etwas, wozu man auf Abruf stehen muß, aber
hat dann doch einiges mit dem zu tun, was du in den
Schulungen gemacht hast.

Die "Maler-Szene" ist sehr ...mhm... "Eigen".
Ein Versuch, Kontakte zu knüpfen ist (imho) toll.
Lernen kann man aus allem und von allen, allem. *find

Kostenlose Anzeigenblätter und Anzeigenportale sind
auch eine Alternative mit relativ wenig Aufwand.

LG
Marlene

Vorsicht mit ebay & Co wegen Arge

Sabine, Freitag, 05.09.2008, 18:12 (vor 6347 Tagen) @ Farbexpertin

Hallo Farbexpertin,

leider habe ich nur kurz Zeit, da ich dringende RL-Aufgaben erledigen muss.

Einige MM's haben Dir den Tipp gegeben, Sachen bei Ebay (oder ähnlichem) zu verkaufen. An sich eine gute Idee. Nicht jedoch, wenn man Kundin bei der Arge ist. Die können da nämlich Probleme machen, und Dir entweder Leistungserschleichung vorwerfen oder Dir das Geld abziehen.

Besorge Dir am besten einen Termin bei der Schuldnerberatung, auch wenn Du da einige Wochen Wartezeit hast.

Fahrkosten selber zahlen zu einem Kurs wo Dich die Arge hingeschickt hat, das geht gar nicht. Geh mal zur Arbeitslosenberatung, die gib es in fast jeder größeren Stadt.

Grüße, [image]
Sabine

Re: Vorsicht mit ebay & Co wegen Arge

Farbexpertin, Sonntag, 07.09.2008, 19:01 (vor 6345 Tagen) @ Sabine

Hallo Farbexpertin,
leider habe ich nur kurz Zeit, da ich dringende RL-Aufgaben erledigen muss.
Einige MM's haben Dir den Tipp gegeben, Sachen bei Ebay (oder ähnlichem) zu verkaufen. An sich eine gute Idee. Nicht jedoch, wenn man Kundin bei der Arge ist. Die können da nämlich Probleme machen, und Dir entweder Leistungserschleichung vorwerfen oder Dir das Geld abziehen.
Besorge Dir am besten einen Termin bei der Schuldnerberatung, auch wenn Du da einige Wochen Wartezeit hast.
Fahrkosten selber zahlen zu einem Kurs wo Dich die Arge hingeschickt hat, das geht gar nicht. Geh mal zur Arbeitslosenberatung, die gib es in fast jeder größeren Stadt.
Grüße, [image]
Sabine

Hi Sabine,

habe mich jetzt mal erkundigt. Dinge, die ich vor Harz schon hatte und verkaufe, bedeutet nur Vermögensumschichtung. Dennoch wäre ich vorsichtig und würde sowas nur bis zu dem freien Wert von 50,- machen. In diesem Jahr. Im nächsten nochmal und dann sind es 100,- besser als nix.

Und Flohmarkt... naja.

Fahrkosten: die meinen, die 33,50 für das blöde Sozialricket müsse man halt haben, und auch ausgeben, wenn man nirgends hinfahren will. Habe mich da schonmal mit so ner Ziege wegen gezofft.

nach der Massnahme werde ich eben wieder zu Fuss gehen, dann bleiben mir die 30,- zum Leben.

Blos, was soll ich bei der Schuldnerberatung, für eine Insolvenz sind es ja zu wenig Schulden. Naja, fragen kostet aber nix.

LG
Farbexpertin

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