Hedonismus vs. Verpflichtungen - Gdanken und Fragen (Allgemein)
Liebe Xandria,
Glück gegen Verpflichtung?
Für mich klingt die Fragestellung nicht nach einer, die mich zu einer Antwort führen kann.
>wie es einigen Menschen schaffen scheinbar ihr ganzes Leben lang gut gelaunt zu sein und nach eigenem Willen ihr Leben zu gestalten.
Wenn ich in meiner Lebenserfahrung rumkrame, komme ich für mich zu der Erkenntnis:
Es sind Menschen, also werden sie auch Stunden haben, in denen sie bei allem Glückserleben nicht nur gut gelaunt sind.
Seelisch gesunde Menschen verharren nicht ständig in ein und demselben Gemütszustand. Weder in Traurigkeit (dann wirds zur Depression) noch in ständigem Glücksgefühl (Euphorie <a href="">http://de.wikipedia.org/wiki/Euphorie[/link])
Über mein seelisches Wohlbefinden entscheidet die Art und Weise, wie ich mit meinen Empfindungen für mich und mit meiner Umwelt umgehe.
An der Stellschraube kann ich drehen. Nicht immer, manchmal sogar sehr schlecht. Aber ich arbeite dran.
Ich würde so gerne tun und lassen was ich will,.....)
.... alle Verpflichtungen haben, denen wir eigentlich gar nicht nachkommen wollen?
Bei mir sind das dann doch Verpflichtungen, denen ich nachkommen will. Nicht weil es mir so viel "Spass" macht,
sondern weil ich sie aus inneren Überzeugungen oder dem Willen, in meiner Umgebung gut zu überleben (Job, Verhältnis zu Nachbarn) erfülle.
Und auch da find ich dann wieder den Weg zu dem Satz: Über mein seelisches Wohlbefinden entscheidet die Art und Weise, wie ich mit meinen Empfindungen für mich und mit meiner Umwelt umgehe.
Und in den Situationen arbeite ich daran, nicht immer "Glücklich und ständig gut gelaunt sein" als Ziel zu haben,
sondern Freisein als Ziel ins Auge zu fassen.
Frei sein von aufgewühlt- und aufgemischt- und gestresst-sein.
Frei sein vom ständigen Hinterfragen, warum . Ich hatte mich ja entschieden, die Verpflichtung anzunehmen, unter der ich nun nicht mehr leiden will.
Frei auch von körperlichem Unwohlsein, von Schmerzen (zb. Rückenschmerzen durch zu langes Arbeiten in gleicher Haltung,
schmerzende Füsse durch zu lange Wege)
Manchmal heisst das für mich auch: den Weg suchen, frei von der Verpflichtung zu werden.
Frei werden, das hat manchmal bei mir funktioniert, wenn ich mich dann auf die für mich ganz persönlich wirklich am wichtigsten erscheinenden Lebensbedingungen konzentriert hab.
Nicht allein sein - müssen und mich anderen mitteilen können,
merken, dass ich gesehen und akzeptiert werde, das gehört dazu.
Freunde haben. Dieses Forum mit Euch, in dem ich mich nicht verstecken muss, sondern Gefährten auf dem Weg, frei zu werden von allem Chaos in meinen Dingen und meiner Lebensführung.
Und noch einiges mehr.
Klingt vielleicht alles so leicht und einfach.
Für mich ist es ständiges "dranbleiben", daran arbeiten, dies alles nicht aus den Augen verlieren.
Und ich erreiche Momente des Freiseins. Es werden hoffentlich immer mehr.
Ob ich glücklicher werde, wenn ich das "Freisein" erreiche? Weiss ich nicht. Möglicherweise.
Aber die Frage stell ich mir nicht. Leichter wirds sein. Freier. Das wäre doch was!
geschrieben wie gedacht
mit lieben Grüssen
rieke
gesamter Thread:
- Hedonismus vs. Verpflichtungen -
Xandria,
27.04.2010, 16:20
- Hedonismus vs. Verpflichtungen - Gdanken und Fragen - rieke, 27.04.2010, 18:29
- Re: Hedonismus vs. Verpflichtungen - Micha, 27.04.2010, 19:34
- Re: Hedonismus vs. Verpflichtungen -
Rumpel,
28.04.2010, 10:37
- Re: Hedonismus vs. Verpflichtungen - Odille, 28.04.2010, 21:31