Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen (Allgemein)

Plüschdingens, Montag, 12.04.2010, 23:28 (vor 5767 Tagen)

Hallo allerseits!

Nun melde ich mich nach langer Zeit auch mal mit eigenen Aktivitäten.
Ich bin seit einiger Zeit heftig am Aufräumen, vor allem am Loslassen und Weggeben bzw. Wegwerfen.

Berge von Originalverpackungen, z,B. von meinen Gläsern, (ziemlich komplett alle Sorten, die man so braucht, und die Kartons wären ja sooo praktisch bei einem Umzug); von Geräten, die zum Teil schon nicht mehr existieren, ein Teil meiner Tischsammlung und mindestens gefühlte 5000 andere Sachen - groß und klein - haben meinen Haushalt verlassen. Verblüfft sah ich das Kellerfenster - nächsten Winter werde ich davor Pflanzen überwintern können. Die Spinnennetze sind nicht mehr hinter Bergen von Sachen, die vermutlich doch nie jemand haben will, verborgen; also musste ich mal saubermachen, wo ich dran kam; manches fand neue Nutzer; die Mitarbeiter beim Wertstoffhof grüßen mich vermutlich bald mit "welche Container wollen Sie denn heute überfüllen?", kurz und gut, ich komme vorwärts und - da wird es kritisch - will nun noch mehr, mehr freie Stellen an der Tapete, ...
tja, und da sind nun meine Zeitschriften. Einige sind ja weg. vielleicht erinnert sich noch jemand an meine Einstiegsaktion damals? Aber was ich noch habe, brauche ich. Nun nutze ich diese Zeitschriften eher so, dass ich sie "am Stück" durchblättere. Sie müssten also nicht nebeneinander im Regal stehen. Ich hab da so Stehsammler, aber im Endeffekt sammele ich da auch eine Menge Staub drin, und ich muss immer auf die Leiter, weil die Dinger halt in der obersten Reihe stehen.
Nun überlege ich, ob ich sie kartonweise lagere. Ich fürchte nur, dass ich mir dann z.B. einen Karton "Kraut und Rüben" schnappe, die Zeitschriften durchblättere und -lese, und dann womöglich nach früherem Verhaltensmuster wieder überall verteile.

Andererseits wäre es eben soo schön, mal etwas mehr Wandfläche zu sehen, und ein bisschen hoffe ich auch, dass die Veränderung meines Verhaltens, die sich langsam entwickelt, vielleicht schon stabil genug wäre - ja, ich werfe Sachen jetzt weg, parke sie nicht vorher drei Wochen auf dem Tisch, sondern nehme sie spätestens, wenn ich das dritte Mal dran vorbeigehe, zum Müll mit.
Auch habe ich mich schon dabei erwischt, mich gleich zu bücken, wenn mir etwas runtergefallen ist, einigermaßen regelmäßig die Klamotten einzusammeln und zu versorgen - ja, man kann mich sogar fast regelmäßig jeden Abend am Spülbecken treffen - bei größeren Kochaktivitäten sogar tagsüber. Die Werbung, die im Altpapier landet, ist selten älter als drei Wochen ... kurz und gut, ich kenne mich selber kaum wieder, will aber so weiter machen, ehe ich mich dabei ertappe und behindere.

Aus dem Keller ist jetzt sooo viel weg, ich hätte Platz für ein paar dieser Kartons. Wenn ich sie beschrifte, müsste das doch gehen. Oder ist da die Rückfallgefahr zu groß?

Ich möchte ja nichts riskieren, aber grad, weil alles viel schöner wird derzeit, würde ich es gern noch ein Stück besser haben.
Achja, das Schuhregal, vor "hundert" Jahren eine meiner ersten Investitionen in Sachen "schöner und praktischer Wohnen" ist jetzt von der Küche in den Flur gezogen, der Flur so umgeräumt, dass er freier wirkt und man besser durchgehen kann - demnächst wird gestrichen - und in dem Flur stehen eben etliche Meter Zeitschriften, die ich selten nutze. Da der Flur gleichzeitig noch Ergänzungsfläche zu meiner Zwergküche ist, sieht das einigermaßen bescheuert aus.

Bis es alles richtig schön und frei ist, ist noch ein weiter Weg, das weiß ich. Aber derzeit suche ich auch viel Übergangslösungen, um auch schnelle Erfolge zu haben. Vielleicht kann ich später eine Spezialzeitschriftenecke einrichten oder so, aber aktuell würd ich das gern anders haben. Aktuell wären es vor allem die Atari-Zeitschriften und die Gartenzeitschriften, die ich nur selten, dann aber "am Stück" nutze.

Frage also - letzlich an mich: Ist das Auslagern der Zeitschrift der Anfang einer neuen Kellerüberfüllung, oder der Anfang einer sinnvollen Kellernutzung, indem dort nur gelagert wird, was gelegentlich gebraucht wird, nicht Dinge, die ich nie wieder brauchen werde, von denen ich mich aber nicht trennen kann?

Würde viellecht sogar die sinnvolle Kellernutzung verhindern, dass ich Dinge, die ich an sich eh weggeben oder wegwerfen sollte, doch "noch mal aufhebe, weil sie wer brauchen könnte"?

Ich schicke mal liebe Grüße
aus dem schwindenden Durcheinander
Plüschdingens

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Libelle, Dienstag, 13.04.2010, 07:14 (vor 5767 Tagen) @ Plüschdingens

Hallo Plüschdingens,

mein erster Gedanke bei deinem Posting war: Lager im Altpapiercontainer.

(ja, Ratschläge an andere sind leicht)

Ich habe aber jetzt gelesen, dass du die Zeitschriften noch nutzt.

Brauchst du dazu denn wirklich die Zeitschriften? kannst du dir die Infos nicht auch im Internet holen?

Und sonst: Hast du nicht ein Regal, dass in deinen Keller passt und in das du die Zeitschriften in Stehordner einräumen kannst?

Dann hast du eher die Möglichkeit etwas wiederzufinden.

Herzlichen Glückwunsch, zu dem , was du schon geschafft hast.

LG Libelle

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Sanne, Dienstag, 13.04.2010, 11:04 (vor 5767 Tagen) @ Libelle

ich kenne dein prioblem zur genüge..
das blau gelbe schwedische Möbelhaus hat passende 50 ct Kartons.

liegend passt da ein herrlicher Stapeö zeitschriften rein.

den karton beschriften und ab in den keller, wenn er wirklich trocken ist.

du wirst merken , ob du sie dann noch liest.

ich ahabe stapelweise ammerikanische "Victoria" und "country living"

waren schon weitergegegebn, sogar entsorgt, ich habe sie doch immer wieder "gerettet".

mit Dieters Hilfe (huhu lieber, vermisster Dieter) habe ich entliche Stöße anderer zeitungen von den Hochbetten dauerhaft entfernen können.

liebe Grüße

Sanne

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Plüschdingens, Dienstag, 13.04.2010, 19:08 (vor 5766 Tagen) @ Sanne

Hallo Sanne!

Danke für den Tipp! Muss ich mal gucken, wann ich da hinkomme. Derzeit geht zwar praktisch vor schön, aber schön soll nicht zu kurz kommen.Denn schön hilft der Seele auch.

Der Keller ist relativ trocken, außerdem hab ich so Luftentfeuchter drin stehen, die auch noch helfen. Der Raum ist ja auch winzig, keine zwei Meter breit und auch nicht sehr lang. Den kann man gut trocken halten, obwohl die Waschküche im selben Kellergang ist.

Und wenn ich die Dinger tatsächlich nie mehr brauche, ist der Weg zum Altpapiercontainer vom Keller aus auch näher ).

Kann mir gut vorstellen, was du so zu leisten hattest und hast in Sachen Zeitschriften.

LG Plüschdingens

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Janna, Dienstag, 13.04.2010, 12:09 (vor 5767 Tagen) @ Libelle

Hallo Plüschdingens,

Es gibt Stehordner-Kartons, die von allen Seiten geschlossen sind.
Vorne können sie beschriftet werden.
Dann stauben die Zeitschriften nicht ein.
Gibt es im Bürohandel, dürften allerdings nicht ganz billig sein.
Aber vielleicht kannst Du Dir solche Kartons basteln?
z.B. im Copy-Shop leere Kopierpapierkartons holen.
Die kannst Du - fallst Du sie in der Wohnung lassen willst,
auch schön bekleben.

Ansonsten bzgl. Keller:
Wenn Du die Zeitschriften nur sehr selten brauchst,
wäre das vlt. eine Lösung.
Aaaaber: Wer sagt Dir, dass der Weg zu den Zeitschriftenkartons
im Keller auf Dauer frei bleiben wird????
Sorry, aber so etwas kommt aus meiner Erfahrung,
und was nützen Dir Zeitschriften,
an die Du nicht ran kommst?

Eine alternative Möglichkeit der Lagerung
wäre evtl. unter dem Bett
(evtl. mit diesen Plastik-Unterbettkommoden,
die kosten auch nicht viel.)

Sorry, ist wohl ein bisschen wirr geschrieben,
bin in Gedanken schon AHA.

Liebe Grüße
Janna

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Plüschdingens, Dienstag, 13.04.2010, 19:25 (vor 5766 Tagen) @ Janna

Hallo Janna!

Naja,kostspielig darf derzeit nicht sein, später vielleicht mal. Unterm Bett ist leider kein Platz mehr *seufz*, mein 30-qm-Luxusappartemant zwingt mich zur sorgfältigen Raumnutzung.

Der Weg zu den Regalen muss freibleiben, weil dort nämlich jetzt mein Fahrrad steht. Das alte hatte ich in unserem Fahrradkeller und da hat es jemand raus gestohlen. Also kommt das neue in den Miniprivatkeller. Steht es schon drin und dadurch ist eben alles zugänglich, was noch unten ist.
Ein paar Dinge kommen noch rauf aus dem Keller, dann kann ich dort mehrere Regale hinstellen.

Ich hoffe einfach, dass es mir in Zukunft gelingt, nicht mehr so viel Kram anzusammeln. Und irgendwie erhoffe ich mir, dass mir dabei diese optischen Strukturen helfen können. Wenn nichts mehr einfach so irgendwo zwischengestopft ist, wenn also eine sinnvolle Nutzung erkennbar ist, wird es bestimmt einfacher, sich zu orientieren. Das große Gwühle verführt doch dazu, noch irgendwas reinzuquetschen.

Vermutlich hilft auch die Erkenntnis, dass ich nicht verpflichtet bin, als Warenlager für die ganze Familie zu dienen. Ich muss nichts aufheben, weil es vielleicht in fünf Jahren oder zehn einer aus der Familie brauchen könnte.

Also wird in Zukunft an SAchen, die ich selber nicht mehr nutzen werde - voraussichtlich -, nur noch das aufgehoben, was kurzfristig neue Nutzer finden wird. Neffe z. B., der grad beim Bund ist und anschließend doch einiges für die Wohnung brauchen kann. Das ist ein überschaubarer Zeitraum. Aber für den Großneffen, der dieses Jahr geboren wurde, Kram aus meiner Jugend aufzuheben, weil der vermutlich in 15 Jahren Kult ist, das ist echt Blödsinn. Auch wenn ich mich heute ärgere, meine Pullover weggeworfen zu haben, weil ein Jahr später meine Nichte die Dinger gewollt hätte, da waren sie Mode.

Kurz und gut, ich bin derzeit optimistisch und möchte es mir natürlich erleichtern, die Rückfälle zu reduzieren.

DER GANG BLEIBT FREI!!! )

LG Plüschdingens

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Paladin, Dienstag, 13.04.2010, 12:26 (vor 5767 Tagen) @ Libelle

Moin zusammen,

das leidige Thema alte Zeitschriften hab ich zum Glück im Wesentlichen hinter mir
Der aktuelle Stapel hält sich in überschaubaren Grenzen und besteht in erster Linie auch nur noch aus Heften, in denen sich wirklich noch etwas nachschlagenswertes in großen Mengen findet... Zeitschriften von Anno Knipps braucht man nicht wirklich mehr. Heute fliegen Zeitschriften nach dem Lesen umgehend ins Altpapier, sodaß auch der PT gut gezähmt ist... Besonders gut geht das, seitdem das Papier nicht mehr zum Altpapierkontainer gekarrttz werden muß, sondern gleich in die Altpapiertonne gepfeffert werden kann, die seit gut einem Jahr jeder Haushalt hier hat.

Wirklich wichtige Beiträge werden gescannt und als PDF-Datei abgespeichert; muß man net als Papierversion stapeln. Und man kann sie bei Bedarf wieder ausdrucken... Vielleicht ist dies ja auch für euchg eine Option, den PT in den griff zu kriegen... Die von Sanne angesprochenen Sammelkartons aus Schweden leisten übrigens deshalb dem PT im Altpapier Gesellschaft. ich brauch sie nicht mehr
LG vom Paladin

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Plüschdingens, Dienstag, 13.04.2010, 19:13 (vor 5766 Tagen) @ Paladin

Hallo Paladin!

Naja, ob man Zeitschriften noch braucht,hängt ja von deren Funktion ab.

Scannen wär für mich keine Alternative, aus mehreren Gründen.

Wie soll ich heute wissen, welcher Artikel mich in ein paar Jahren interessiert?
Dann der Zeitaufwand fürs Scannen.
Tja, und vor allem: Wie soll ich in dem Chaos meiner Festplatte irgendwas wiederfinden??? Die ist nämlich noch schlimmer als meine Wohnung.

Scans kann man nicht mit aufs Sofa nehmen - oder man müsste sie ausdrucken. Und so schön wie eine Zeitschrift fassen sie sich dann auch nicht an.

Für mich sind Zeitschriften, hab ich ja schon geschrieben, auch eine Möglichkeit, mal nebenbei was aufzuschnappen. Da hab ich schon viel durch gelernt.

Ich hab halt nur den Neuzugang eingeschränkt. Was ich nie hatte, kann ich ja nicht in der Form vermissen, auch wenn ich es brauchen könnte.

LG Plüschdingens

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Plüschdingens, Dienstag, 13.04.2010, 18:55 (vor 5766 Tagen) @ Libelle

Hallo Libelle,

danke für den Glückwunsch. Ich bin auch echt froh, dass ich nun richtig gut auf dem Weg bin. Ist ja so, dass es mir besser geht nun und weil es mir besser geht, fällt es mir leichter, Dinge wegzugeben ... Umkehrung des Teufelskreise sozusagen.

Zu den Zeitschriften ist zu sagen, dass es nicht unbedingt um das Raussuchen bestimmter Informationen geht.

Bei den Bauzeitschriften war das anders, weil ich die so oft in der Hand gehabt habe, dass ich ziemlich gezielt gucken konnte, Marke "Zu dem Thema hat doch mal was gestanden. Hm, war wohl die Nummer mit dem schönen Fritz-Haus."
Das ist bei den Gartenzeitschriften anders. Aber ich lerne viel, wenn ich drin rumlese und es ist immer eine Art Urlaub zu Hause. Ich nehme mir einen Stapel Zeitschriften, einen guten Tee und schmökere.

Wenn ich nur eine Information brauche, suche ich eher in meinen Fachbüchern, oder eben wirklich im Netz.

Ich finde auch, die Art, wie die Zeitschriftenartikel in solchen - hm - Populärfachmedien - geschrieben sind, unterscheidet sich von den Beiträgen im Internet.

Von daher möchte ich die Dinger eben für gelegentliche "Gartenausflüge" weiter zur Verfügung haben.

Mit den PC-Zeitschriften ist es ähnlich: Stöbern und immer mal was lesen, feststellen, dass ich inzwischen doch mehr weiß als früher, und weiterlernen. Naja, und die Atari-Zeitschriften brauch ich ja eh.

Regal werd ich im Keller aufstellen. Vorteil von einfachen Kartons wär, dass ich mehr auf einmal in die Wohnung hochholen könnte.Ich wohn im 6.Stock,da ist das schon eine größere"Reise". Und richtige Kartons lassen sich besser per Sackkarre transportieren. Aber die Dinger erstmal wie sie sind runterzustellen wär eine Anfangslösung. Und dann geeignete Kartons sammeln.

Leider sind diese blöden Dinger ja zu groß für die Kopierpapierkartons. Die nutz ich nämlich sehr gern, hab da eine Menge drin verstaut.

So, nun nehm ich den nächsten Beitrag vor, wird dann übersichtlicher, glaub ich.

LG Plüschdingens

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Wolfram, Mittwoch, 14.04.2010, 23:07 (vor 5765 Tagen) @ Libelle

Hallo Plüschdingens,
mein erster Gedanke bei deinem Posting war: Lager im Altpapiercontainer.
(ja, Ratschläge an andere sind leicht)
Ich habe aber jetzt gelesen, dass du die Zeitschriften noch nutzt.
Brauchst du dazu denn wirklich die Zeitschriften? kannst du dir die Infos nicht auch im Internet holen?
Und sonst: Hast du nicht ein Regal, dass in deinen Keller passt und in das du die Zeitschriften in Stehordner einräumen kannst?
Dann hast du eher die Möglichkeit etwas wiederzufinden.
Herzlichen Glückwunsch, zu dem , was du schon geschafft hast.
LG Libelle

in unserer SHG wurde auch vorgeschlagen, die Informationen aus dem Internet zu holen. Das geht aber nicht.
1. es steht nicht alles, was ich an Schriftlichem habe, im Internet
2. im Internet wird auch so manches weggeworfen, was ich noch hätte brauchen können.
3. Intel hat die Beschreibung ausgerechnet meines Prozessors weggeworfen und ist somit nicht mehr vorhanden.
4. Heute ist der Strom ausgefallen. Wie komme ich ohne Strom ins Internet? Ich hab gelesen, bis der Strom wieder da war. Und dann gab es Schwierigkeiten mit Outlook Express. Hätte ja auch jedes andere Programm sein können. Wie ich dann ins Internet komme, wird wohl auch schwierig werden.
5. Scannen dauert zu lange. Die Qualität kann aus Zeitmangel nicht kontrolliert werden. Es müssen mehrere Sicherheitskopien gemacht werden. Die dauerhafte Haltbarkeit ist nicht sichergestellt. Bei Hardwaredefekten muss vorher Reserve beschafft werden. Es muss rechtzeitig auf neuere Medien umkopiert werden. Papier hält weitaus länger, außer wenn ich darauf rumtrampele. CDs bekommen aber auch Kratzer. Disketten sind magnetisch empfindlich. FlashSticks halten nicht ewig und gehen auch beim Lesen kaputt.

Beim Lesen von Informationen ist Papier auch oft besser. Nur Finden ist aufwändiger.

viele Grüße
Wolfram

Re: @Wolfram: Zeitschriften in Kisten lagern?

Rumpel, Donnerstag, 15.04.2010, 07:32 (vor 5765 Tagen) @ Wolfram

in unserer SHG wurde auch vorgeschlagen, die Informationen aus dem Internet zu holen. Das geht aber nicht.

1. es steht nicht alles, was ich an Schriftlichem habe, im Internet

Ist alles wichtig, was du hast?

2. im Internet wird auch so manches weggeworfen, was ich noch hätte brauchen können.

Rechtzeitig abspeichern

3. Intel hat die Beschreibung ausgerechnet meines Prozessors weggeworfen und ist somit nicht mehr vorhanden.

Schau mal da sandpile.org

4. Heute ist der Strom ausgefallen. Wie komme ich ohne Strom ins Internet? Ich hab gelesen, bis der Strom wieder da war. Und dann gab es Schwierigkeiten mit Outlook Express. Hätte ja auch jedes andere Programm sein können. Wie ich dann ins Internet komme, wird wohl auch schwierig werden.

OjE ist ja nicht unbedingt das Programm der Wahl, um ins Internet zu gehen.
Für internetsüchtige gibts USVs, Smartphones, Netbooks, Surfsticks.
Ich würde dir ABM empfehlen, Anything But Microsoft, wenn du dich sicherer im Netz bewegen willst.

<a href="">[/link]

5. Scannen dauert zu lange. Die Qualität kann aus Zeitmangel nicht kontrolliert werden. Es müssen mehrere Sicherheitskopien gemacht werden. Die dauerhafte Haltbarkeit ist nicht sichergestellt. Bei Hardwaredefekten muss vorher Reserve beschafft werden. Es muss rechtzeitig auf neuere Medien umkopiert werden. Papier hält weitaus länger, außer wenn ich darauf rumtrampele. CDs bekommen aber auch Kratzer. Disketten sind magnetisch empfindlich. FlashSticks halten nicht ewig und gehen auch beim Lesen kaputt.
Beim Lesen von Informationen ist Papier auch oft besser. Nur Finden ist aufwändiger.

Wie lange mußt du deine Information archivieren?
Und was nützt dir dein Archiv ohne Index?

Ich habe mir vor 25 Jahren mal nen Videorekorder gekauft, und anschließend folgendes festgestellt:
1. Man hat immer eine Kassette zuwenig
2. Ein Videorekorder bringt einem auch nicht die Zeit, Videos zu schauen. Also wozu aufnehmen?

Ich habe mir meine Zeitschriften mit JahresCD abonniert, und hebe höchstens den letzten Jahrgang auf.

Rumpel

Re: @Wolfram: Zeitschriften in Kisten lagern?

Andrea, Samstag, 17.04.2010, 12:58 (vor 5763 Tagen) @ Rumpel

Ist alles wichtig, was du hast?

Es wird dadurch wichtig, daß man es hat.

Wenn alles durch einen Brand oder Hochwasser vernichtet würde,
wäre das erstmal ein Schock, aber die subjektiv gefühlte
Lebensqualität wäre nach einigen Jahren dann vermutlich wieder
so hoch wie zuvor oder höher als zuvor (falls es nicht noch
andere ungünstige Umstände gibt, die das verhindern).

Die dauerhafte Haltbarkeit ist nicht sichergestellt.

Das Schlimmste ist: Man kann nicht einmal sicherstellen, daß man
selber ewig lebt! Und die Wohnungsauflöser wissen dann nicht,
welchen Schatz an einmaligen wertvollen Informationen sie da vor
sich haben und werfen alles unbesehen in „Mulden“.

Re: @Wolfram: Zeitschriften in Kisten lagern?

Wolfram, Samstag, 17.04.2010, 17:51 (vor 5762 Tagen) @ Andrea

Ist alles wichtig, was du hast?

Es wird dadurch wichtig, daß man es hat.
Wenn alles durch einen Brand oder Hochwasser vernichtet würde,
wäre das erstmal ein Schock, aber die subjektiv gefühlte
Lebensqualität wäre nach einigen Jahren dann vermutlich wieder
so hoch wie zuvor oder höher als zuvor (falls es nicht noch
andere ungünstige Umstände gibt, die das verhindern).

Die dauerhafte Haltbarkeit ist nicht sichergestellt.

Das Schlimmste ist: Man kann nicht einmal sicherstellen, daß man
selber ewig lebt! Und die Wohnungsauflöser wissen dann nicht,
welchen Schatz an einmaligen wertvollen Informationen sie da vor
sich haben und werfen alles unbesehen in „Mulden“.


danke, ich stimme dem voll zu.
ich habe schon zu meiner Schwester gesagt, sie soll sich beim Wegschmeissen Zeit lassen. Die festen Kosten könnten dann vom Nachlass bezahlt werden. Aber was nützt das Zeitlassen, wenn keiner weiss, was ich da habe und wozu das gut ist.

Viele Grüße
Wolfram

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Paladin, Donnerstag, 15.04.2010, 10:08 (vor 5765 Tagen) @ Wolfram

1. es steht nicht alles, was ich an Schriftlichem habe, im Internet

Gewiß... Meine geheimen Tagebücher werden da auch schwerlich zu finden sein... Und wenn ich es eh bereits schriftlich habe, muß es auch nicht im Netz stehen. oder? Abgesehen davon werd ich meine persönlichen Dinge gewiß net ins Netz laden

2. im Internet wird auch so manches weggeworfen, was ich noch hätte brauchen können.

Soso... archive.org

3. Intel hat die Beschreibung ausgerechnet meines Prozessors weggeworfen und ist somit nicht mehr vorhanden.

Bisher hab ich noch jede Beschreibung im Netz gefunden

4. Heute ist der Strom ausgefallen. Wie komme ich ohne Strom ins Internet? Ich hab gelesen, bis der Strom wieder da war. Und dann gab es Schwierigkeiten mit Outlook Express. Hätte ja auch jedes andere Programm sein können. Wie ich dann ins Internet komme, wird wohl auch schwierig werden.

s. Rumpel

5. Scannen dauert zu lange. Die Qualität kann aus Zeitmangel nicht kontrolliert werden.

Hä? Mit meinem DCP-165C geht das Ratzfatz und in tadelloser Qualität

Es müssen mehrere Sicherheitskopien gemacht werden.

Wozu das? Eine externe HD, die ausschließlich zur Datensicherung verwendet wird, reicht allemal und kost heutzutage fast nix mehr und ist heutzutage erste Wahl für Datensicherung

CDs bekommen aber auch Kratzer.

Spielst du damit Frisbee oder nimmst du die als Bierglasuntersetzer? Bei normaler Lagerung kriegen die keine Kratzer... Und solange die nicht auf der Lackschicht (bedruckte Seite sind), stören die auch net

Disketten sind magnetisch empfindlich.

Gewiß. Oder pinnst du die mit einem Magneten an die Hafttafel oder lagerst die auf einem Hochspannungstransformator? Ich habe noch 5,25"-Disketen, die über 25 Jahre alt sind und noch problemlos lesbar

FlashSticks halten nicht ewig und gehen auch beim Lesen kaputt.

Fernseher gehen auch beim gucken kaputt und CD-Player beim Musik hören... Ist halt nix ewig... Am Besten meißelst du deine wichtigen Infos in Stein. Das hält fast ewig
Langer Rede kurzer Sinn: Wer ein Haar in der Suppe sucht, findet auch eins... [image]

Anmerkung zu Rumpels Videos: Vor vielen Jahren sagte einer meiner Chefs zu mir, er besäße nur eine Videokassette. Neue Aufzeichnungen wurden immer wieder auf der gleichen Kassette gemacht. Zum Thema, daß ja gewiß auch Aufzeichnungen nicht angeschaut wurden, meinte er nur, wenn er es bis zur nächsten Überspielung nicht geschafft hätte, sei die Aufzeichnung auch nicht wichtig gewesen
LG vom Paladin

für mich, sortierend:-Keller- (war:Zeitschriften in Kisten lagern?...)

MarLe, Dienstag, 13.04.2010, 13:35 (vor 5766 Tagen) @ Plüschdingens

<font size=+2>Frage also - letzlich an mich:</font color>
1. <font color=green>Ist das Auslagern der Zeitschrift der Anfang einer neuen Kellerüberfüllung,</font color>
2. <font color=green>oder der Anfang einer sinnvollen Kellernutzung,
<font size=-1>indem dort nur gelagert wird, was gelegentlich gebraucht wird, nicht Dinge, die ich nie wieder
brauchen werde, von denen ich mich aber nicht trennen kann?</font></font color>

3. <font color=green>Würde viellecht sogar die sinnvolle Kellernutzung verhindern,
dass ich Dinge, die ich an sich eh weggeben oder wegwerfen sollte, doch "noch mal aufhebe, weil sie wer brauchen
könnte"?</font color>

Liebes Plüschdingens,
ich hab mir die Fragen "zurecht" notiert und dich gleichzeitig zittiert. *nicht böse sein.

Ich versteh deine Fragen soooo gut. *seufz
Zeitschriften, Bücher überhaupt, alles aus Papier ist auch mein Thema!

Ich mach mich an deine Fragen, um mich selber zu sortieren, denn ich finde,
genau diese Fragen eignen sich großartig dazu, mir selber über so manches
klarer zu werden!
Danke und [image]
---
Ich beginne mal mit der 3. Frage:
Du schreibst von (Zitat) "...sinnvoller Kellernutzung...",
was ist das für dich?
Wie sieht das aus?
Was beinhaltet es?
Was ist deine Vorstellung?

Mein Keller, ist nicht nass, aber auch nicht staubtrocken.
Papier dort zu lagern ...mhm... ich denke, das könnte ich knicken.
Oder anders: Sie wären dort viellll shlechter aufgehoben, als in der Wohnung!
<font size=-2>Aber, ich hätte da auch noch einen Speicher...</font>

...mhm... mir wird grad -beim schreiben- bewußt, dass ich meinen Keller bereits
anders handhabe.
Da habe ich, seit ich hier im Forum schreibe, schon manches verändert.
Wobei dahinter soooo vieles steht!
Die Nutzung und das Benutzen verändert, gezwungenermaßen und "freiwillig".

Ursprünglich hatte ich eine ganz klare Vorstellung davon, wie mein Keller genutzt
werden soll:
Als Lager von Gebrauchsdingen = so würde ich es (kurz *grins) nennen.
->
a) Schlitten..., Vorräte..., Werkzeuge...,
b) und auch als Arbeitsraum: Wäsche (Waschmaschine und Trockenraum)

Kurz:
Das ist mein Keller heute nicht mehr.

Aber: Genau so habe ich 'Keller' kennengelernt, habe es bei anderen so erlebt.

Heute ist mein Keller ...mhm... ein toter Bereich. Ohne wirkliche Nutzung und ohne
Zuweisung.
(Danke für deinen Anstupser!)
---
Da bin ich dann wieder bei meinen Eingangsfragen. *seufz

Ja, der Keller ist für uns auch immer ein Raum, indem die sooo wichtigen Dinge ersteinmal
gut aufbewahrt werden = Zeit gewonnen, mich nicht gänzlich davon trennen müssenAber genau deswegen wurde der Keller immer voller und voller und voller - und es wurde eine
längere Aktion nötig und viel Kraft (und auch Geldaufwand).
Je weiter der Keller vom Wohnen weg ist/war, umso eher wurde er (gefühlsmäßig) vom Leben
abgeschnitten.

Der Keller symbolisiert die Vergangenheit.
Das habe ich behalten, hat sich eingegraben.
Ja, da unten lagert sie, wie mitten aus dem Leben herausgenommen.
Aber, das merke ich auch gerade, da lagern keine Wünsche und Träume,
eher liegt da die Lebendigkeit.
Schlitten z.B., die auf den Winter warten----
Das ein Keller mit zum Lebensraum, mit zum Wohnen gehört -> erscheint mir gerade sehr weit weg.
----
...und da ist noch was:
nämlich, wie ein Keller auszusehen hat.
Die meisten Menschen, die ich kenne, haben Regale in dem Raum/den Räumen aufgestellt.
Immer schön an der Wand lang.
Längst habe ich festgestellt, dass das überhaupt nicht für mich paßt.
Es heißt nämlich, dass ich einen großen ungenutzten Raum habe und das
ist eine großeeee Gefahr.
In vielen Jahren habe ich (nicht nur über mich) erfahren, dass freier Raum
sich ausgezeichnet eignet, um schnellstmöglich vollgestellt zu werden.
Da arbeite ich mich dann zielstrebig vor.
Erst die Regale voll machen und dann die Erde "mal kurz" nutzen, so lange,
bis dass man nur noch im Storchenschritt überhaupt irgendwo hinkommt.

Ein großer freier Raum braucht optische Unterbrecher!
Das habe ich heraus gefunden.
D. h. Regale anders anordnen, den großen Raum unterbrechen.
<font size=-1>Ich weiß das, aber ich setze mich kaum durch</font>

Aber die Überlegungen sind nicht wichtig, weil ich dem Keller ersteinmal
Leben wiedergeben muss. Benutzen.
----
Was ist schlimm daran, den Keller als Zwischenlager zu benutzen?
Den Sachen eine zeitlang eine Heimat zu geben?
Wenn ich sicherstelle, dass ich
a) die Übersicht behalte und mir die immer wieder verschaffe,
b) mir eine Marke setze (z.B. 1x im Jahr, im Sommer (?)) an der ich unten aktiv werde,
Entscheidungen fälle und danach auch handle
Danke und lieben Gruß
Marlene

für mich, sortierend:-Zeitschriften - (war:Zeitschriften in Kisten lagern?...)

MarLe, Dienstag, 13.04.2010, 15:27 (vor 5766 Tagen) @ MarLe

<font size=+2>Frage also - letzlich an mich:</font color>
1. <font color=green>Ist das Auslagern der Zeitschrift der Anfang einer neuen Kellerüberfüllung,</font color>
2. <font color=green>oder der Anfang einer sinnvollen Kellernutzung,
<font size=-1>indem dort nur gelagert wird, was gelegentlich gebraucht wird, nicht Dinge, die ich nie wieder
brauchen werde, von denen ich mich aber nicht trennen kann?</font></font color>

...mhmDie Fragen, die überbleiben, werfen Neue auf.

Was bedeuten die Zeitschriften?

Ich bin mit meinen auf unterschiedliche Weise umgegangen.
# Gesammelt, stolz darauf, ganze Jahrgänge zu haben, zusammenhängende<font size=-1>(warum war ich darauf stolz? Was für ein Gedanke stand dahinter?)</font>
# Wichtiges rausgerissen<font size=-1>wobei mir dann wieder die Zeit fehlte, zu sortieren, oder gar abzuheften,
von schweige denn, alles sinnvoll zu nutzen/zu benutzen.</font>
# eingescannt
*kicher* und zur Sicherheit auf CD gebrannt!
<font size=-1>-> Meine Sucht nach Sicherheit und die Angst vor Verlust, auch vor Veränderungschwieriges Thema und ist immer noch aktuell.
-> Ach ja, solange mein Perfektionismus mitkam, war's gut, weil auch die CD's beschriftet wurden...,
aber es gibt vieleeee CD's, die keine Beschriftung haben und das Suchen kostet viel Zeit.
Da überlege ich mir sehr gut, ob ich so eine Suchaktion überhaupt starte, oder ob ich es mir
anderweitig neu besorge.</font>
# Platz zur Verfügung gestellt
<font size=-1>Wenn der knapp wurde, musste ich ran...</font>
#
---
Mir fallen folgende Punkte ein:<li>ich will ganz sicher gehen, sicher sein<li>Angst vor Verlust, Mangel, usw.<li>Wünsche, Träume festhalten = letztlich widerspricht das allem.
Denn es geht doch um's loslassen! *mich selber zurück rufe.
Es muss doch die Möglichkeit geben, neues zuzulassen, neues herein zu lassen,
kurz: zu leben.
----
Aber:
Ich habe vieleee Jahre Dinge aufgehoben. Und was habe ich daraus gezogen?

Beispiel:
Ich habe eine T-Kontenblock. Den habe ich (gut geschützt) bewahrt!
Vor fast einem Jahr konnte ich den brauchen, ihn stolz weitergeben,
a) wenn ich die Kraft gehabt hätte, danach zu suchen,
b) wenn ich ihn schnell finden würde,
c) wenn nicht innerhalb von einem Tag, die ganze Aktion überflüssig wurde,
<font size=-1>Weil das Kind in der Schule kostenlos entsprechende Blätter jede Stunde bekam</font>
d) war es in 2 Min. möglich, einen ausdruckbaren Vordruck im I-Net zu finden,
der Weg zum Speicher aber schon länger dauert!
----
...mhm... ich will die Dinge, die ich habe nutzen können, benutzen können!
Was das bedeutet, weiß ich ja,
Die 'berühmten' Fragen:
Was ist es?
Warum sollte ich es behalten?
Wann könnte ich es brauchen?
Wo würde ich es suchen?
Wer außer mir möchte das haben? (oder: Würde sich jemand darüber freuen?)

<font size=+2>Hat jemand noch die Fragen, wann etwas entsorgt werden kann?</font>
========
Kurz:
Mein Papier hat einen Wert. Den hat es für mich.
Die Menge überfordert mich.
Weg? Ja, soweit es geht. Wenn es weh tut, bekommt es eine Chance.
Das Leben sollte mir wichtiger sein.
Daran will ich denken.

Lieben Gruß
Marlene, nachdenklich

Re: für mich, sortierend:-Zeitschriften - (war:Zeitschriften in Kisten lagern?...)

Sanne, Dienstag, 13.04.2010, 15:39 (vor 5766 Tagen) @ MarLe

wow, liebe Marlene,

was du alles ansprichst und in ´mir anrührst.

sicher, alles schon mal gedacht , gefühlt, gelesen, aber heute neu empfunden.

quengelnde Kinder im Hintergrund

bis später

Sanne

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Odille, Dienstag, 13.04.2010, 17:39 (vor 5766 Tagen) @ Plüschdingens

Hallo Plüschie,

erstmal:

GRATULATION !!!! zu Deinen bisher erreichten Erfolgen! Liest sich ganz ganz toll!

(Und ne Frage nebenbei: wohnst immer noch "da"???)

Zu Deinem Zeitschriftenproblem:

ganz ehrlich: ich würde tatsächlich wegwerfen. Ich glaube nicht, dass Du die Zeitschriften wirklich brauchst, mehr die Erinnerung daran was Du mit diesen Themen verbindest. Reichen da nicht auch wenige Exemplare? Oder noch besser, Du erlaubst Dir dafür, mal eher ein par Mal im Jahr zu einer entsprechenden Veranstaltung zu gehen und planst das auch direkt in Deinen Kalender ein?

ansonsten: Freie Flächen sind super. Brauche ich mittlerweile auch. Stehordner finde ich unpraktisch. Kisten finde ich besser. Es gibt so kleine Umzugskisten, in die Du entweder Deine Stehsammler so komplett reinstellen kannst oder einen ganzen Stapel bzw. 2 DinA4 grosse Stapel nebeneinander. Ab in den Keller damit und oben in die Kiste einen "Benutzerzettel". Also notieren, wann Du tatsächlich da ran gehst. Vielleicht fällt es Dir dann in fünf Jahren leichter, den Kram zu entsorgen, wenn Du siehst, dass Du genau einmal (oder keinmal) darin geblättert hast.

Liebe Grüße,

Odille

Re: Zeitschriften in Kisten lagern? - Sucht nach Freiflächen

Plüschdingens, Dienstag, 13.04.2010, 19:33 (vor 5766 Tagen) @ Odille

Hallo Odille!

Hallo Plüschie,
erstmal:
GRATULATION !!!! zu Deinen bisher erreichten Erfolgen! Liest sich ganz ganz toll!

Danke - und ich glaub, es geht weiter, in Richtung Stabilisierung.

(Und ne Frage nebenbei: wohnst immer noch "da"???)

Ja, tue ich. Sonst hätte sich das Aufräumproblem ja anders gelöst. Früher, als ich öfter umgezogen bin, war das einfacher .

Zu Deinem Zeitschriftenproblem:
ganz ehrlich: ich würde tatsächlich wegwerfen. Ich glaube nicht, dass Du die Zeitschriften wirklich brauchst, mehr die Erinnerung daran was Du mit diesen Themen verbindest. Reichen da nicht auch wenige Exemplare? Oder noch besser, Du erlaubst Dir dafür, mal eher ein par Mal im Jahr zu einer entsprechenden Veranstaltung zu gehen und planst das auch direkt in Deinen Kalender ein?

Nee, für mich sind die ja was anderes. Ich hab hier in der Flatansicht die Beiträge abgearbeitet, jedenfalls teilweise, daher steht dazu was an anderer Stelle. Wegwerfen ist nicht, entweder oben lassen oder unten aufbewahren.

ansonsten: Freie Flächen sind super. Brauche ich mittlerweile auch. Stehordner finde ich unpraktisch.

Stehordner find ich dann praktisch, wenn draußen erkennbar ist, was drin - also Jg. 01 -Teddy und Co., oder so. Und wenn man die Dinger wirklich in solchen kleinen Portionen sichtet. Deshalb hab ich die Bastelzeitschriften in Stehsammlern, weil ich da oft was Bestimmtes suche.
Fürs Schmökern und das dafür lagern find ich Kartons besser. Werde mir die von dir genannten auch mal angucken und sehen, wann sie in mein Budget passen.

Kisten finde ich besser. Es gibt so kleine Umzugskisten, in die Du entweder Deine Stehsammler so komplett reinstellen kannst oder einen ganzen Stapel bzw. 2 DinA4 grosse Stapel nebeneinander. Ab in den Keller damit und oben in die Kiste einen "Benutzerzettel". Also notieren, wann Du tatsächlich da ran gehst. Vielleicht fällt es Dir dann in fünf Jahren leichter, den Kram zu entsorgen, wenn Du siehst, dass Du genau einmal (oder keinmal) darin geblättert hast.

Och, allein das Wissen, dass ich sie holen kann, wenn ich eine Seelenpause brauche, find ich schon den Platz wert. Muss nur nicht alles in der Wohnung rumstehen.

LG das Plüschdingens

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