Positiv ! (Allgemein)

Lisa Suisse, Freitag, 12.03.2010, 23:03 (vor 5799 Tagen)

Bitte, wie geht positives Denken, wenn ich aus Veranlagung oder aus Gewohnheit heraus fast immer dabei bin, negativ zu denken? [image]

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Birgit, Freitag, 12.03.2010, 23:38 (vor 5799 Tagen) @ Lisa Suisse

Bitte, wie geht positives Denken, wenn ich aus Veranlagung oder aus Gewohnheit heraus fast immer dabei bin, negativ zu denken? [image]

Hallo Lisa Suisse,

ich weiß jetzt grad gar nicht, ob ich - wie ich mir einbilde - wirklich so viel positiv denke,
aber für mich sind die Worte der amerikanischen Autorin Luise L. Hay gute Nahrung, die meine
Sichtweise positiver macht. (sie empfielt unter anderem, nur GUTE Nachrichten weiter zu verbreiten,
denn irgendwie ist es ja mit den positiven Gefühlen genau so, wie mit den negativen.. nämlich dass
sich ein kleiner Impuls immer höher schrauben kann..)

Dann gefällt mir auch noch der Omraam Michail Aivanhov, der zum Beispiel daran erinnert, dass
Ecken und Kanten (die Dinge die wir negativ bewerten) Ausmachen, dass der Berg, auf den wir
steigen wollen überhaupt bezwingbar WIRD! Denn kein Mensch schafft es, auf einen spiegelglatten
Berg zu kommen! - was vor unserer Nase noch ein Hindernis ist, ist - wenn wir es überwunden haben
hilfreicher Halt für unsere Hände, uns hochzuziehen, und unsere Füße, uns hochzustämmen.

Diesen Mann mag ich einfach so gerne, wegen seiner schönen Bilder, die er zu seinen Erklärungen
benutzt.

Aber letztendes wird es mir wie dir am besten helfen, wenn wir in Liebe zu uns selbst sein könnenIst doch schon spitze, dass du es bemerkst, wenn du negativ denkst! Das ist enorm wichtig! Und ich
denke, du bist viel weiter als dir beim Schreiben deiner Frage gegenwärtig war!

Hehe - das einzige, was du jetzt brauchst, ist Geduld (denn Gewohnheiten wollen auch verlernt werden)
und gute Unterstützung. Und vielleicht auch Mut, weil sich manchmal viele Dinge ändern, wenn wir
nur unseren Blickwinkel ändern.
(Zum Beispiel gibt es tatsächlich Menschen, die ich gern haben kann, wie ich will - wenn ich mich
zu lange ihrem Einfluß aussetze, schadet mir das.)

wünsche ein schönes Wochenende
Birgit

schnell etwas

Lisa Suisse, Samstag, 13.03.2010, 08:57 (vor 5798 Tagen) @ Birgit

ich habe aber einen ganz ganz heftigen schlag vom schicksal abbekommen (hört ich das negative gesäusele?) ganz ganz heftig, geht dann positives denken immer noch?? jedenfalls danke für die ideen, ich muss ein buch kaufen

Re: schnell etwas

Janna, Samstag, 13.03.2010, 11:28 (vor 5798 Tagen) @ Lisa Suisse

Hallo Lisa Suisse,

erst einmal wünsche ich Dir viel Kraft, mit dem Schicksalsschlag fertig zu werden.

Ja, auch da funktioniert positives Denken.
Es verändert zwar nicht die Situation an sich,
aber es verändert Deinen Blick darauf.

Letzten Donnerstag erzählte mir ein Bekannter,
dass sich letztendlich vieles, was erst negativ oder als versäumte Zeit schien,
sich auf längere Sicht als positiv herausstellte.
Zum Beispiel:
Sein Studium. Er wählte einen Studiengang, der ihm überhaupt nicht lag
und arbeitete später auch nicht in seinem Beruf.
AAAABER: Er lernte während dieses Studiums seine Frau kennen,
und sie sind noch immer zusammen.

Negativ? Verlorene Zeit?
Auf der einen Seite ja,
auf der anderen Seite nein,
denn es kam letztendlich etwas Positives dabei raus.

Oder ein Beispiel von mir:
Erneut verlor ich meine Arbeitsstelle.
Negativ?
Auf der einen Seite ja,
anf der anderen Seite nein,
denn nun kann ich mich sortieren
und schauen, was ich WIRKLICH im Berufsleben machen will
und ob ich mein Hobby evtl. zum Beruf mache
(zumindest erst mal als zweites Standbein).

Ein Spruch, der mich in Krisenzeiten immer tierisch geärgert hat,
an dem aber wirklich was dran ist, lautet:

<font color=blue>Probleme
sind ein Kompliment
des Schicksals
an Deine Fähigkeiten
</font>

Du HAST die Fähigkeiten Dein aktuelles Problem zu bewältigen.
Das Schicksal zeigt und beweist Dir,
dass Du diese Kraft und Fähigkeit hast.
Und Du kannst und wirst aus dieser Situation
positiv verändert und gestärkt hervorgehen.

Liebe Grüße
Janna

Re: Ergänzung

SAM, Samstag, 13.03.2010, 11:47 (vor 5798 Tagen) @ Janna

Hallo Janna!

Das ist eine wunderbare Umschreibung! Danke dafür!

Ich mach's etwas kürzer:

Eins meiner Motti ist

"Alles ist für irgendwas gut!",

auch wenn es sich oft erst sehr viel später herausstellt oder zumindest nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.

Hat sich in vielen vielen Fällen bisher schon bewahrheitet.

Liebe Grüße,

SAM

OT: Ganz eurer Meinung

MarLe, Sonntag, 14.03.2010, 01:29 (vor 5797 Tagen) @ SAM

Winke SAM, Janna und Micha,
ich bin Mitglied in dem Club. *grins-breit*
Ganz eurer Meinung und Überzeugung.
Und Erfahrungen gemacht.

Freu mich sehr euch zu lesen/zu sehen.
Liebe Grüße
Marlene

Avatar

Re: Wer weiß ....

Micha @, Samstag, 13.03.2010, 17:17 (vor 5798 Tagen) @ Janna

wer weiß , wofür es gut ist
<ul><font face="Bookman Old Style">Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm.
Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten
und kamen gerade so über die Runden.

Eines Tages lief das Pferd davon. Die Leute im Dorf kamen zu dem alten Mann und
riefen "Oh, was für ein schreckliches Unglück!" Der alte Mann erwiderte aber
mit ruhiger Stimme : "Wer weiß..., wer weiß schon, wozu es gut ist?"

Eine Woche später kam das Pferd zurück und führte eine ganze Herde wunderschöner
Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf :
"Was für ein unglaubliches Glück!" Doch der alte Mann sagte
wieder : "Wer weiß..., wer weiß schon, wozu es gut ist?"

In der nächsten Woche machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten.
Er wurde aber abgeworfen und brach sich ein Bein. Nun musste der alte Mann die
Feldarbeit allein bewältigen. Und die Leute aus dem Dorf sagten zu ihm :
"Was für ein schlimmes Unglück!" Die Antwort des alten Mannes
war wieder : "Wer weiß..., wer weiß schon, wozu es gut ist?"

In den nächsten Tagen brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus. Die Soldaten der Armee
kamen in das Dorf, um alle kriegsfähigen Männer einzuziehen. Alle jungen Männer des
Dorfes mussten an die Front und viele von ihnen starben. Der Sohn des alten
Mannes aber konnte mit seinem gebrochenen Bein zu Hause bleiben.

"Wer weiß..., wer weiß, wozu es gut ist?" </font></ul>

Re: schnell etwas-Schicksalsschläge

MarLe, Sonntag, 14.03.2010, 01:25 (vor 5797 Tagen) @ Lisa Suisse

ich habe aber einen ganz ganz heftigen schlag vom schicksal abbekommen (hört ich das negative gesäusele?) ganz ganz heftig, geht dann positives denken immer noch?? jedenfalls danke für die ideen, ich muss ein buch kaufen

Liebe Lisa suisse,
ich denke grad, wie will ich lernen positiv zu denken,...mhm... Ich glaube, dass ein Schicksalsschlag eine Übung ist, aber ein Anfang?

Hier im Forum hast du ein offenes Ohr und auch im Chat..., wenn dir danach ist.
Ich habe es selber schon oft erlebt und für mich in Anspruch genommen,
und ich ... ich bin dankbar dafür.

Zum Thema 'positiv denken' fällt mir eine ganze Menge ein.
Je mehr ich darüber nachdenke, aber dann fangt auch schon das Problem an,
was davon paßt und was wäre wichtig/wichtiger.

Mein allererster Gedanke, der galt den '12 persönlichen Rechten',
lesen hilft mir immer am besten, sie sind z.B. hier zu finden:
http://www.teddy-netz.de/index.php?ID=17

Dann fiel mir die Geschichte vom 'rosa Tütchen' ein und was Micha mir lehrte,
die Sache mit 'erst mir die Sauerstoffmaske anziehen'Ob die Dinge aber noch passen, nachdem du es spezifiziert hast?

Vielleicht hilft es mehr, nett/lieb mit sich selber zu sein/umzugehen.
Und da hat sich bei mir eine Geschichte "eingebrannt", die Geschichte von
den Spuren im Sand, z.B. hier zu finden:
http://www.alphacross.de/forum/10/spuren-im-sand-180-1.html

Die Links sind nicht anklickbar.
Es gibt einige Seiten, die die Dinge anzeigen, ich traf eine spontane Wahl
und hab nicht mehr nachgesehen, ob verlinken erlaubt ist.
---
Sam und Micha haben mir aus der Seele gesprochen.
Und da gibt es noch einen "Rat", den ich selber in schweren Situation bekam,
den, nicht so viel nachzudenken, statt dessen lieber für mich zu sorgen und
die Welt rundrum zuzulassen.

Ganz liebe Grüße
Marlene

Re: Positiv ! - MIST - HTML TAG VERGESSEN. HIER DAS RICHTIGE POST

Odille, Samstag, 13.03.2010, 08:03 (vor 5798 Tagen) @ Odille

[/link]Guten Morgen,

also für mich waren die Bücher von Peter Kummer ein guter Einstieg, weil auch sehr praxisorientiert mit vielen Selbstchecks und Aufgaben.
Guxtu hier bei Amazon. Ich habe von ihm
"ich will. ich kann. ich werde" (finde ich das beste)
"warum geschieht das ausgerechnet mir" (war mein erstes, als ich mich noch wenig mit dem Thema beschäftigt habe, guter Einstieg)
"Ab heute besser drauf".
LG, Odille
ps: Du schreibst es selbst: negativ zu denken ist eine Gewohnheit, ein erlerntes, abgeschautes Verhalten, was auch geändert werden kann. Ich meine damit nicht die rosarote Brille und das gnadenlose Schönreden, was Gegner des positiven Denkens immer darunter anprangern, sondern einfach eine Änderung des Blickwinkels in sich selbst. Wenn ich z.B. auch bei mir erstmal nach dem Schaue, was ich kann und nicht darauf focusiert bin, was ich nicht kann, dann habe ich eine ganz andere Energie. Es fühlt sich ja auch viel schöner an zu denken "boah, 8 Aufgaben richtig gemacht" als "mist, zwei Fehler drin" (wenn man beispielsweise mal über ein Testergebnis mit 80% richtigen Antworten nachdenkt.

*löl* Odille kicherkringel... ;-b (n/t)

Birgit, Samstag, 13.03.2010, 08:38 (vor 5798 Tagen) @ Odille

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