3. Tag hin zu:eine einladende Diele und Nähe-Wagnis, die Haustür weit zu öffnen (Allgemein)

rieke, Freitag, 19.02.2010, 13:10 (vor 5819 Tagen) @ rieke

Nähe wagen

<font size="2px">>Distanz - Nähe, nicht nur für mich ein schwieriges Thema.

Ein Wagnis ist es für mich.
Und eine ziemliche Aufgabe.

Nähe wagen geht nur, wenn ich auch jemanden wenigstens mal an der Tür begrüssen kann oder sogar bei Regen in die Diele bitten.

Deswegen wird das Aussehen meiner Diele und die Möglichkeit, jemanden durch die Haustür schauen oder gar treten zu lassen, für die nächsten sieben Wochen mein Thema, mit dem ich ganz bewusst bei mir sein möchte, bei den Gründen Chaos herzustellen und zu erhalten, bei den Möglichkeiten, frei davon zu werden.</font>

Distanz - Grenzen ziehen.
Warum nur die Diele zum Thema machen in diesen sieben Wochen?
Warum nicht die ganze Wohnung zum Aufgabengebiet erklären, Gäste haben können für einen Abend zB?

Ich kam auf diese Beschränkung, ( ich näher mich auch langsam an Schränke an, bisher zog ich Regale vor ,die sind offen, grenzenloser als so beschränkte Aufbewahrungsmöbel)
weil mich dieser Text der Einladung zur 7 Wochen-ohne-Aktion packte und noch immer bewegt.
Ein Schlüssel liegt darin für mich, den ich noch ausgrabe. Ich hoffe, ich hab ihn zum Ende der sieben Wochen besser in der Hand:

Erkunden Sie die eigenen Grenzen wie auch die Ihrer Nächsten, ignorieren Sie sie nicht, aber prüfen Sie eine Verlegung: hin zu mehr Berührung, mehr Begegnung, mehr Zusammen.

Eine Person in meine Diele lassen, das ist eine Möglichkeit, noch mal eine Grenze zu ziehen, auch wenn ich schon jemanden durch die Haustür gelassen hab.
Diele, das kann für mich also bedeuten, auch einen Raum fürs "Nein-nicht weiter"-Zeichen zu haben?!
Ist das der Grund, warum ich meine Diele so oft so schnell wieder vollgestellt bekomme, zu unwegsamen Gebiet mache?
Nutzte ich bisher mein Chaos auch hier als "Nein - nicht - weiter" - Signal? Doch, das glaub ich sicher.
Wie kann ich dann auch anders diese Grenze für mich klar und offen zeigen, anders als mit Gebirgen von Schuhen,
Jacken, Krimskrams, vollen und leeren Einkaufstaschen und Kartons?

Die Wandteller sind weggehängt. Einer weggeworfen, die anderen und zwei Bilder liegen in einer Kiste mit Datum, zwischengelagert zwischen wegwerfen und verschenken.
Jetzt fallen helle Flecken an der Wand ins Auge, missfallen mir. Ich denke ans Anstreichen und Tapezieren und muss mich sehr im Zaume halten, nicht gleich alles andere aus den Augen zu verlieren. Ich werde mich also nicht gleich
in den Baumarkt begeben, Farbe kaufen und loslegen. Sondern weiter im 7Wochen-Programm bleiben. Es wird auch die Zeit fürs Renovieren kommen. Geplanter.

Heute werde ich meine Augen und Gedanken in meiner Diele intensiver lenken aufs Distanz zulassen können zum Nähe wagen.

Und auch das bleibt weiter in meinem Blick:

<font size="2px">>Dann die Schuhe. Welche Schuhe sollen überhaupt in der Diele sein dürfen?

Welche Gewohnheiten hab ich, was Schuhe und Diele betrifft?
Lassen sich diese vielleicht ändern und ich bräuchte dann weniger?
Wieviel Platz dafür brauch ich ?
Wohin mit dem Rest?
Alle anderen herumstehenden Schuhe kommen erst mal in den Umzugskarton und dann in den Keller.
Die im Schuhschrank bleiben vorerst, wo sie sind.
Darüber, wie es weitergehen soll mit den Schuhen und wie und ob der Schuhschrank ausreicht und richtig steht,...</font>

Die Ablagestelle für eben ausgezogene Schuhe und Hausschuhe ist geschaffen.

Liebe Grüsse
*winke*
rieke


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