OT: Frage an die Mütter unter uns! (Allgemein)

Xandria, Donnerstag, 16.07.2009, 15:40 (vor 6036 Tagen)

Hallo ihr Lieben,

hab grad mitner Freundin telefoniert. Ihr wurde heute mitgeteilt, dass sie Unterhalt für ihren ältesten beim Vater lebenden Sohn zahlen muss, obwohl sie noch wegen ihrem jüngsten im Mutterschutz ist - ansonsten ist sie erwerbstätig.

Bei ihr wurde die Eigenbedarfsgrenze mit 770,00 Euro angesetzt. Das ist laut Google die Grenze für Erwerbslose. Gelten Frauen im Mutterschutz als erwerbslos? Sie steht sonst in einem festen Arbeitsverhältnis.

Wer kann mir helfen? Es sind soviele Fragen offen!

Gruß Xandria

Re: Was hat das mit Müttern zu tun?

Rumpel, Freitag, 17.07.2009, 01:08 (vor 6036 Tagen) @ Xandria

hab grad mitner Freundin telefoniert. Ihr wurde heute mitgeteilt, dass sie Unterhalt für ihren ältesten beim Vater lebenden Sohn zahlen muss, obwohl sie noch wegen ihrem jüngsten im Mutterschutz ist - ansonsten ist sie erwerbstätig.

Im Mutterschutz - erwerbstätig?

da solltest du mal einen Juristen Fragen. Die juristische Schmalspurausbildung eines Patentanwalts könnte da auch schon reichen.

Bei ihr wurde die Eigenbedarfsgrenze mit 770,00 Euro angesetzt. Das ist laut Google die Grenze für Erwerbslose. Gelten Frauen im Mutterschutz als erwerbslos? Sie steht sonst in einem festen Arbeitsverhältnis.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mutterschutz#Deutschland

Was ungewöhnlich ist, ist daß der (wohl schlechtverdienende) Vater die (wohl gutverdienende) Mutter verklagt, oder ist das einfach eine Forderung vom Jugendamt?
Natürlich setzt der Anwalt des Klägers die Eigenbedarfsgrenze möglichst niedrig an, damit möglichst viel zu holen ist.
Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, daß die Eigenbedarfsgrenze nicht hochgesetzt wird, wenn zur Erzielung von Einkommen auch Ausgaben nötig sind, Fahrtkosten, Kleidung etcWenn das Einkommen aber unabhängig von irgendeiner Anstrengung ist, weswegen sollte es besonderen Schutz erfordern?

Wer kann mir helfen? Es sind soviele Fragen offen!

Da solltest du das Problem mal exakter schildern.
Ein großes Problerm in diesem Staat sind aber die Juristen
Gruß Rumpel

P.S.
Das ist keine Rechtsberatung, sondern nur persönliche Meinung.
Ich bin kein Jurist.

Re: Was hat das mit Müttern zu tun?

Xandria, Freitag, 17.07.2009, 12:59 (vor 6035 Tagen) @ Rumpel

Hallo Rumpel,

naja, vielleicht hat das wirklich nix mit Müttern zu tun, sondern eher mit Juristen!

Die Sache hat sich mittlerweile geklärt!

Nochmal zum Hintergrund:

Meine Freundin hat einen Sohn ca. 12 J. aus ihrer Ehe, der beim Vater und seiner neuen Frau lebt. In einem Haushalt mit 2 Einkommen. Er ist also versorgt. Es steht außer Frage, dass sie für ihren Sohn unterhaltspflichtig ist, aber auch dann, wenn sie kaum weiß, wie sie den 2. Sohn und sich selbst versogen kann.

Sie hat ein 8 Monaten Sohn mit jetzt Ex-Freund, der momentan keinen Unterhalt zahlt, weder für sie noch für den gemeinsamen Sohn. Sie hat eine 3/4 Arbeitsstelle und ist momentan in Elternzeit. Sie hat immer Unterhalt gezahlt nur eben jetzt nicht, weil alle davon ausgegangen sind, dass sie dies jetzt nicht muss.

Das Gericht hat anstatt die Selbsterhalt für Erwerbstätige (900,00 Euro) den Selbsterhalt für Erwerbslose (770,00 Euro) zu Grunde gelegt und wir haben uns gewundert warum, da sie eigentlich einen Arbeitsvertrag hat.

Inwieweit kann man ihr denn zumuten einen Nebenjob anzunehmen, wenn sie ihren 8 Monate alten Sohn versorgen muss?

Das ist keine Rechtsberatung, sondern nur persönliche Meinung.
Ich bin kein Jurist.

Kein Problem, ich freue mich immer über Anregungen und Austausch. Ich weiß ja, dass es hier wohl kaum Juristen gibt (ganz ausschließen kann mans nicht), aber es gibt hier bestimmt Personen, die mehr davon verstehen als ich.

Gruß Xandria

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