Hallo Rumpel,
naja, vielleicht hat das wirklich nix mit Müttern zu tun, sondern eher mit Juristen!
Die Sache hat sich mittlerweile geklärt!
Nochmal zum Hintergrund:
Meine Freundin hat einen Sohn ca. 12 J. aus ihrer Ehe, der beim Vater und seiner neuen Frau lebt. In einem Haushalt mit 2 Einkommen. Er ist also versorgt. Es steht außer Frage, dass sie für ihren Sohn unterhaltspflichtig ist, aber auch dann, wenn sie kaum weiß, wie sie den 2. Sohn und sich selbst versogen kann.
Sie hat ein 8 Monaten Sohn mit jetzt Ex-Freund, der momentan keinen Unterhalt zahlt, weder für sie noch für den gemeinsamen Sohn. Sie hat eine 3/4 Arbeitsstelle und ist momentan in Elternzeit. Sie hat immer Unterhalt gezahlt nur eben jetzt nicht, weil alle davon ausgegangen sind, dass sie dies jetzt nicht muss.
Das Gericht hat anstatt die Selbsterhalt für Erwerbstätige (900,00 Euro) den Selbsterhalt für Erwerbslose (770,00 Euro) zu Grunde gelegt und wir haben uns gewundert warum, da sie eigentlich einen Arbeitsvertrag hat.
Inwieweit kann man ihr denn zumuten einen Nebenjob anzunehmen, wenn sie ihren 8 Monate alten Sohn versorgen muss?
Das ist keine Rechtsberatung, sondern nur persönliche Meinung.
Ich bin kein Jurist.
Kein Problem, ich freue mich immer über Anregungen und Austausch. Ich weiß ja, dass es hier wohl kaum Juristen gibt (ganz ausschließen kann mans nicht), aber es gibt hier bestimmt Personen, die mehr davon verstehen als ich.
Gruß Xandria