Hallo liebe Xandria,
Trigger halten mich oft genug davon ab, Ordnung zu schaffen, Schmutz zu beseitigen, Altlasten zu verkleinern.
Grade deshalb ist es für mich wichtig, einen einigermassen guten Umgang mit meinen Triggern zu finden,
ihnen nicht das Feld (meines Alltags und meines "hier und heute will ich" ) zu überlassen.
Wie geht ihr mit Triggern um?
Ich bin mir bewusst, dass die Gefühle/Erlebnisse von damals nichts mit dem Heute zu tun haben, aber das alleine hilft mir nicht!
Habt ihr Vorschläge für mich?
Den roten Knopf für den garantierten Rettungsfallschirm hab ich noch nicht gefunden.
Etwas, was mir aber öfter (und immer mehr mit steigender Übung) hilft,
einen Weg aus dem Gefühlschaos ( hervorgerufen durch meine Trigger)zu finden, sieht so aus:
mich ganz auf das Hier und Jetzt zu besinnen:
welches Datum, welche Uhrzeit, welche Temperatur fühl ich,
wo stehe, sitze ich,
welche Farben sehe ich um mich herum,
welche Geräusche höre ich grade jetzt,
wie spür ich meinen Körper, meinen Atem.
Wie und wo bin ich jetzt.
Was macht den Unterschied aus
zu dem, was jetzt ist und dem, was ich von früher so aufdringlich und eindringlich fühle.
Wenn ich wieder im Hier und Jetzt bin, fällt es mir leichter, meine Routinen wieder aufzunehmen,
ans Ordnungmachen zu gehen
auch mit Schmutz, Dreck, Gerüchen und unangenehmen Farben umzugehen.
Dann kann ich mich wieder etwas mehr aus meinem Messie-Kreis herausbewegen.
Liebe Xandria, ich wünsch dir sehr, du kannst deine Trigger in ihre Schranken verweisen!
Liebe herzliche Grüsse
rieke